Prof. Streit, Prof. Müller-Quade: Big Data und Safer Internet Day

  • Datum: 05.02.2013

Big Data und Safer Internet Day

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

riesige Datenmengen (Big Data) und unser Umgang mit ihnen bestimmen immer

mehr Prozesse im Alltag, in der Industrie und in der Wissenschaft. Am

heutigen Safer Internet Day 2013 rückt dabei auch die Auswertung

personenbezogener Daten in den Fokus, so etwa bei der Konferenz „BIG DATA –

Goldmine oder Dynamit“ in Berlin. Das Karlsruher Institut für Technologie

(KIT) bündelt in zahlreichen wissenschaftlichen Projekten seine Kompetenzen

in Informations- und Kommunikationstechnologien.

 

In allen Wissenschaftsdisziplinen steigt die Menge der Daten, die durch

Experimente, Beobachtungen oder Simulationen produziert werden, rasant an.

„Spitzenforschung, wie etwa die Entdeckung des Higgs-Teilchens oder die

Suche nach neuen Medikamentenwirkstoffen, ist ohne Big-Data-Kompetenz nicht

mehr vorstellbar“, sagt Achim Streit, Direktor am Steinbuch Centre for

Computing (SCC) am KIT. Bei der Suche nach dem Higgs wurde am KIT die

Datenmenge gespeichert und analysiert, die auf 5 Millionen DVDs passt. Neue

Werkzeuge und Verfahren für die Wissenschaft sind notwendig, um diese

Aufgabe effizient durchführen zu können.

 

Die Energienetze der Zukunft werden dezentraler sein. Im Umkehrschluss heißt

dies, dass Anlagen über Fernzugriff gesteuert werden und die Daten über

Betrieb und Verbrauch von Strom immer öfter verschickt und bearbeitet werden

müssen. „Hier gilt es, im Zuge der Energiewende genügend

Sicherheitsstandards einzubauen“, erklärt Jörn Müller-Quade, einer der

Initiatoren von KASTEL, dem Kompetenzzentrum für angewandte

Sicherheitstechnologie am KIT. Mithilfe der Kundenverbrauchsdaten lässt sich

die Energieplanung- und -verteilung besser steuern, aber sie verraten auch

die privaten Gewohnheiten des Einzelnen und ließen sich durch

Cyber-Kriminelle auswerten. „Verschlüsselungen und moderne

Sicherheitsstandards werden Grundlagen der kommenden Technologien sein“, ist

sich Müller-Quade sicher.

 

Für weitere Informationen stellt die Abteilung Presse gern den Kontakt zu

Prof. Achim Streit und Prof. Jörn Müller-Quade her. Bitte wenden Sie sich an

Kosta Schinarakis, Tel. 0721 608 41956, schinarakis∂kit.edu oder an das

Sekretariat der Abteilung Presse, Tel. 0721- 608 47414, E-Mail an

presse∂kit.edu.

 

Im Portal „KIT-Experten“ finden Sie Informationen zur Arbeit der Experten

und weitere kompetente Ansprechpartner zu Highlights der KIT-Forschung und

tagesaktuellen Themen:

http://www.pkm.kit.edu/kit_experten_streit_marten.php,

http://www.pkm.kit.edu/kit_experten_mueller-quade.php bzw.

www.pkm.kit.edu/kit_experten

 

 

Freundliche Grüße

 

Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

 

Presse, Kommunikation und Marketing

Presse

 

Monika Landgraf

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