KIT.Kompakt 2011
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KIT-Abteilung Presse

KIT-Kompakt - Ausgabe 20/2011

Newsletter für Journalisten

Unsere Themen

Stammbaum retinaler Zellen enträtselt

Untersuchungen von Karlsruher und Heidelberger Biologen am Modellorganismus des Medaka-Fisches belegen Bedeutung von Stammzellen für Zelltypen 

Zwei KIT-Wissenschaftler beim Software-Campus
Qualifizierungsprogramm für zukünftige IT-Führungskräfte startete beim IT-Gipfel 

Neue Computersysteme für Auto, Bahn und Flugzeuge
Forschungsprojekt ARAMiS entwickelt Konzepte, um hochleistungsfähige Computerprozessoren im Verkehrswesen einzusetzen 

Trinationales Institut für Pflanzenforschung gegründet
Wissenschaftler aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz untersuchen das pflanzliche Erbgut 

Humboldt-Forschungspreis für US-Spitzenforscher Robert J. Cava
Supraleitung im Fokus: Materialwissenschaftler wird am KIT und der Universität Mainz forschen  


Tipps und Termine 

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Stammbaum retinaler Zellen enträtselt

Stammzellen sind in der Lage, aus nur einer Zelle Nachkommen mit jeweils unterschiedlichen Spezialisierungen zu generieren. Das belegen Untersuchungen von Heidelberger und Karlsruher Biologen am Modellorganismus des Medaka-Fisches. Die Wissenschaftler um Professor Joachim Wittbrodt vom Institut für Toxikologie und Genetik des KIT konnten zeigen, dass alle retinalen Stammzellen Universalisten und Ursprung sämtlicher in der Retina vorkommenden Zelltypen sind. Die Forschungsergebnisse wurden nun in der Fachzeitschrift „Cell Stem Cell“ veröffentlicht. Stammzellen sind von übergeordnetem Interesse, weil sie dem Körper helfen, defekte Bereiche zu regenerieren. Die Wissenschaftler haben eine genetische Zellmarkierung mit Einzelzelltransplantationen am Modellorganismus des Medaka-Fisches kombiniert. So konnten sie einzelne Stammzellen in der Netzhaut und alle ihre Nachkommen markieren. Die Untersuchungsergebnisse belegen, dass die Stammzellen im Fischauge multipotent: Sämtliche Zelltypen gehen aus ihnen hervor. Neben der Bedeutung für die Grundlagenforschung zum Wachstum und der Regeneration des Auges hat insbesondere die neu entwickelte Methodik großes Potenzial für weitere Studien.   

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Zwei Wissenschaftler beim Software-Campus

Yong Ding, Doktorand am Lehrstuhl Pervasive Computing Systems, und Robin Fischer, Doktorand am Institut für Angewandte Informatik und Formale Beschreibungsverfahren, gehören zu den elf Teilnehmern des ersten „Software Campus“: Mit dem gemeinsamen Qualifizierungsprogramm fördern Bund, Industrieunternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen den Managementnachwuchs in den Informations- und Kommunikationstechnologien. Beide KIT-Wissenschaftler unterstützt die SAP AG bei ihren Projekten und der Weiterentwicklung ihrer Management-Fähigkeiten: Yong Ding arbeitet zum Thema Steuerung von Verbrauchern, Verteilern und Erzeugern im Nieder- und Mittelspannungsbereich in einem intelligenten Stromnetz. Robin Fischer beschäftigt sich in seinem Projekt mit der Leistungsüberwachung verteilter Geschäftsprozesse in Software-Plattformen. Den Auftakt des Software Campus bildete der sechste IT-Gipfel mit Bundeskanzlerin Angela Merkel Anfang Dezember in München.    

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Neue Computersysteme für Auto, Bahn und Flugzeuge

Das Forschungsprojekt „ARAMiS“ ist gestern mit einer internen Kick-Off-Veranstaltung gestartet, zu dem KIT-Vizepräsident Professor Detlef Löhe die Beteiligten begrüßt hat. Ziel des Projekts ist die Verbesserung der Betriebssicherheit in Automobilen, Zügen und Flugzeugen. Im Rahmen der Technologie-Initiative sollen Konzepte entwickelt werden, wie leistungsfähige Computerprozessoren mit mehreren Rechnerkernen im Verkehrswesen eingesetzt werden können, um durch neue Funktionen die Sicherheit, Effizienz und den Komfort zu erhöhen. Bisher werden in Flugzeugen oder im Automobil nur Einkern-Prozessoren verwendet, weil nur deren Funktionsweise mit der im Verkehrswesen notwendigen Sicherheit voraussagbar und damit nur diese zertifizierbar sind. Einkern-Prozessoren aber stoßen an ihre Leistungsgrenzenund werden in absehbarer Zeit nicht mehr verfügbar sein, so dass der Einsatz von Mehrkernprozessoren unumgänglich ist. Am KIT sind Professor Jürgen Becker  und Dr. Oliver Sander vom Institut für Technik und Informationsverarbeitung für die Gesamtprojektleitung zuständig. Das Forschungsprojekt ARAMiS wird je zur Hälfte vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und von der Industrie finanziert.

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Trinationales Institut für Pflanzenforschung

Wie beheben Pflanzen Schäden in ihrem Erbgut? Wie wehren sie Schädlinge ab? Im neu gegründeten Trinationalen Institut für Pflanzenforschung (TIP) untersuchen Wissenschaftler aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz diese zentralen Aspekte des pflanzlichen Erbguts. Neben der Universität Freiburg sind das Institut de Biologie Moléculaire des Plantes (IBMP), das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und die Universität Basel beteiligt. Die KIT-Forschergruppe unter der Leitung des Biologen Professor Holger Puchta beschäftigt sich mit Brustkrebsgenen, die auch in Pflanzen wie etwa in der Acker-Schmalwand, einem Kreuzblütler, vorkommen. Die Erforschung dieser Gene liefert unter anderem wichtige Erkenntnisse für das Verständnis der Krebsentstehung. Neben einer engen wissenschaftlichen Zusammenarbeit liegt ein weiterer Fokus des Institutes auf der gemeinsamen Ausbildung von Studierenden und Postgraduierten sowie der Förderung wechselseitiger Forschungsaufenthalte. Das Regionalprogramm Interreg der Europäischen Union unterstützt das Projekt.



Humboldt-Forschungspreis für US-Spitzenforscher Robert J. Cava

Robert J. Cava von der Universität Princeton erhält einen mit 60.000 Euro dotierten Forschungspreis der Alexander von Humboldt-Stiftung. Vorgeschlagen hatten ihn dafür die Mainzer Chemie-Professorin Claudia Felser und der KIT-Physiker Professor Hilbert von Löhneysen. Bei beiden wird der renommierte Materialwissenschaftler im kommenden Jahr für einen längeren Forschungsaufenthalt zu Gast sein. Cava gehört zu den weltweit führenden Forschern auf dem Gebiet der Hochtemperatursupraleiter auf Basis kupferhaltiger chemischer Verbindungen (Kupraten) sowie eisenhaltiger Supraleiter (Eisenpniktide). Er ist Mitglied der nationalen Akademie der Wissenschaften der USA und hat zahlreiche Forschungspreise erhalten. Cava gilt außerdem als hervorragender Dozent, was mehrere Lehrpreise belegen. Hilbert von Löhneysen ist Professor am Physikalischen Institut und leitet das Institut für Festkörperphysik, beide KIT-Institute haben eine lange Tradition in der Erforschung supraleitender Materialien. Von Löhneysen und seine Mitarbeiter legen den Fokus der Zusammenarbeit mit Cava unter anderem auf die Erforschung neuer Supraleiter, wie etwa der Eisen-Pniktid-Systeme.    

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Tipps und Termine

Internationale Christmette. Am Freitag, 24. Dezember, veranstaltet die Katholische Hochschulgemeinde Karlsruhe ab 22.00 Uhr in der Kapelle, Hirschstraße 133, eine Christmette für deutsche und ausländische Studierende sowie alle Interessierten. Weitere Infos



Tanzkurse für alle. Der Arbeitskreis Kultur und Kommunikation bietet ab Sonntag, 8.1. 2012, wieder Tanzkurse für Anfänger und Fortgeschrittene im Alten Stadion auf dem KIT-Campus Süd an. Interessierte sind herzlich eingeladen. Infos und Termine



Konzert des KIT-Sinfonieorchesters. Am Samstag, 18. Februar 2012, stehen ab 20.00 Uhr im Konzerthaus Karlsruhe Wagner, Beethoven und Schumann auf dem Programm. Dieter Köhnlein leitet das Orchester. Karten gibt es bereits jetzt im Vorverkauf: Bei den Musikhäusern Schlaile und Padewet, bei der Buchhandlung am Kronenplatz sowie per Mail bei dkoehnlein@gmx.de .

Partizipation für alle? Globalisierung und soziale Bewegungen. Vortrag von Professor Roland Roth am Donnerstag, 12. Januar 2012, ab 18.00 Uhr im NTI-Hörsaal auf dem KIT-Campus Süd. Die Veranstaltung ist Teil der Reihe Colloquium Fundamentale des Zentrums für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale (ZAK). Weitere Infos

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Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts nach den Gesetzen des Landes Baden-Württemberg. Es nimmt sowohl die Mission einer Universität als auch die Mission eines nationalen Forschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft wahr. Das KIT verbindet die Aufgaben Forschung - Lehre - Innovation in einem Wissensdreieck.

KIT-Abteilung Presse

KIT-Kompakt - Ausgabe 19/2011

Newsletter für Journalisten

Unsere Themen


Erdbebenbeanspruchung von Hochhäusern

Studentischer Bauwettbewerb 2011



Kolloquium zur Bioökonomie
Stoff- und Energieströme im Mittelpunkt der Veranstaltung am 1. und 2. Dezember



Helmholtz Virtuelles Institut für Vergasungstechnologie nimmt Arbeit auf
HVIGasTech forscht zur Prozessmodellierung in Hochdruck-Flugstromreaktoren



Peptidarrays – Grundlagen für die Arzneimittelforschung
Helmholtz-Gemeinschaft und Russische Stiftung für Grundlagenforschung fördern eine gemeinsame Gruppe am KIT



Physiker Melnikov zu Gast am KIT
Relativistische Quantenfeldtheorie und ihre Anwendung auf Elementarteilchenreaktionen bei höchsten Energien


Erfolgreiches Trainingsprogramm startet neue Runde
„KompetenzKompass“ für Studierende des KIT wird 2012 mit weiteren Wirtschaftspartnern fortgesetzt.


Tipps und Termine

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Erdbebenbeanspruchung von Hochhäusern – studentischer Bauwettbewerb 2011
Den Studierenden steht eine Grundplatte, handelsübliches Papier sowie Klebstoff zur Verfügung: Ausgehend vom Wolkenkratzer Taipei 101 müssen sie daraus Gebäude konstruieren, die sowohl statischen Beanspruchungen als auch einem Erdbeben standhalten. Bei der Veranstaltung am Mittwoch, 14. Dezember, ab 14 Uhr im Daimler-Hörsaal auf dem KIT-Campus Süd getestet – die Tests laufen bis zum Zusammensturz. Weitere Infos: www.ifm.kit.edu

Kolloquium zur Bioökonomie

Die Energieversorgung ist nicht zuletzt durch die Energiewende einem intensiven gesellschaftlichen Diskussionsprozess unterworfen. Mit einem erweiterten Blickwinkel zeigt die Bioökonomie nachhaltige Lösungsansätze auf, insbesondere zu den Stoff- und Energieströmen der Zukunft. Das Kolloquium „Sustainable BioEconomy“ wirft mit technischen Beiträgen ein Licht auf die komplexen Zusammenhänge von Biotechnologie sowie der stofflichen und energetischen Nutzung von Biomasse. Die Veranstaltung findet unter der Leitung von Dr.-Ing. Karl-Friedrich Ziegahn vom KIT am Donnerstag, 1. Dezember ab 12.00 Uhr und Freitag, 2. Dezember 2011 ab 9.00 Uhr statt. Interessierte sind zu der kostenlosen Veranstaltung im Fortbildungszentrum am KIT-Campus Nord herzlich eingeladen. Infos und Anmeldung: http://www.bioliq.de/downloads/BioEconomy_Programm2011_(6).pdf




HVIGasTech nimmt Arbeit auf

Biogene und fossile Brennstoffe lassen sich über thermische Vergasungsprozesse in hochwertige chemische Energieträger wandeln: Sie werden einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Energieversorgung leisten.  Das neue virtuelle Helmholtz Institut für Vergasungstechnologie, HVIGasTech, forscht zur Modellierung dieses Vergasungsprozesses in Hochdruck-Flugstromreaktoren.  Ziel  ist es, ein Simulationswerkzeug zur Auslegung und zum Scale-up (Maßstabsvergrößerung) von Flugstromvergasern für eine große Bandbreite von Anwendungen: chemische Produkte, chemische Energieträger, Strom und Wärme.  Dazu verknüpft HVIGasTech die Kompetenzen aus Helmholtz-Zentren, deutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen aus dem europäischen Ausland, besonderes Ziel ist die Förderung junger Wissenschaftler. Die Helmholtz Gemeinschaft  fördert fünf Jahre mit insgesamt 2,7 Millionen Euro. Mitglieder von HVIGasTech sind neben dem federführenden KIT das Forschungszentrum Jülich, die Deutsche Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt, die RWTH Aachen, die TU Clausthal, das Paul Scherrer Institut, das Energy Research Center of Netherlands und das Royal Institute of Technology, KTH. Sprecher ist Professor Thomas Kolb, Leiter des  Engler-Bunte Instituts am KIT.




Peptidarrays – Grundlagen für die Arzneimittelforschung
Hochdichte Peptidarrays – kleinste „Datenträger“ mit Aminosäuren – dienen in Immunologie und Arzneimittelforschung unter anderem dazu, Antigen-Antikörper-Wechselwirkungen zu untersuchen. Langfristig sollen sie das Auslesen der im Immunsystem abgelegten Informationen möglich machen. Ein neues Verfahren zur Herstellung dieser Arrays mithilfe von Laserstrahlung haben die Wissenschaftler um PD Dr. Alexander Nesterov-Müller und  PD Dr. Frank Breitling vom KIT-Institut für Mikrostrukturtechnik entwickelt. In einer deutsch-russischen Forschergruppe unter der Leitung von Nesterov-Müller wird nun untersucht, ob sich das Verfahren auch mithilfe von suspendierten, also in einer Flüssigkeit schwebenden, Aminosäurepartikeln realisieren lässt. Während am KIT eine breite Expertise zu Polymerpartikel-basierten kombinatorischen Verfahren vorhanden ist, sind die Wissenschaftler um Dr. Olga Baum vom Institut für Laser- und Informationstechnologien der Russischen Akademie der Wissenschaften  spezialisiert auf die Physik der Wechselwirkung von Licht mit Biopolymeren. Das deutsch-russische Team ist eine von sechs im November ausgewählten Forschergruppen, welche die Helmholtz-Gemeinschaft und die Russische Stiftung für Grundlagenforschung im gemeinsamen Programm „Helmholtz-Russia Joint Research Groups“ mit etwa 150.000 Euro pro Jahr und Gruppe für bis zu drei Jahre fördern.




Trainingsprogramm „KompetenzKompass“ startet neue Runde

Ab Mai 2012 bietet das ZAK | Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaftund Studium Generale am KIT in Kooperation mit der EnBW, Linde Material Holding und SEW-EURODRIVE wieder den studienbegleitenden „KompetenzKompass“ an: Das Programm unterstützt Studierende des KIT – vor allem angehende Ingenieure und Naturwissenschaftler – in ihrer Persönlichkeitsentwicklung und erleichtert den Weg in den Beruf. Neben Trainings etwa zu Teambuilding, Zeit- und Selbstmanagement oder Interkulturellen Kompetenzen bietet es Einzelcoachings, Exkursionen zu den beteiligten Unternehmen sowie ein vergütetes Praktikum. Bewerbungen sind ab sofort bis Ende Januar 2012 möglich. Am Montag, 5. Dezember, stellt das ZAK mit den Unternehmen das Programm bei einem Informationsabend ab 17.30 Uhr im Seminarraum A des Audimax, Geb. 30.95, KIT-Campus Süd, vor.Weitere Informationen: www.zak.kit.edu/kompetenzkompass




Physiker Melnikov zu Gast am KIT

Das Land Baden-Württemberg fördert eine Gastprofessur für den theoretischen Physiker Kirill Melnikov am KIT. Dieser wird drei Jahre lang jeweils drei Monate am KIT forschen und lehren: Gemeinsam mit Wissenschaftlern des KIT-Zentrums Elementarteilchen- und Astroteilchenphysik arbeitet der Wissenschaftler von der Johns Hopkins Universität,  Baltimore, über relativistische Quantenfeldtheorie und ihre Anwendung auf Elementarteilchenreaktionen bei höchsten Energien, wie sie beispielsweise am Large Hadron Collider, dem Teilchenbeschleuniger am CERN, experimentell untersucht werden. Mit der Förderung verlieh das KIT Kirill Melnikov den Titel „KIT Distinguished Research Fellow“. Das Förderprogramm des Landes unterstützt Universitäten bei der Stärkung internationaler Kooperationen und im Exzellenzwettbewerb. Melnikov zählt zu den international führenden Wissenschaftlern auf dem Gebiet der theoretischen Elementarteilchenphysik. Die Mitwirkung des Physikers in der geplanten Graduiertenschule „Elementary Particle and Astroparticle Physics: Science and Technology, KSETA“ des KIT-Zentrums Elementarteilchen- und Astroteilchenphysik stärkt so deutlich das Portfolio von KSETA in diesem Forschungsbereich.




Tipps und Termine 

Geothermisches Potenzial urbaner Wärmeinseln. Vortrag über deren Ausdehnung und Entwicklung sowie das geothermische Nutzungspotenzial von KIT-Professor Philipp Blum am Dienstag, 29. November 2011 ab 19 Uhr im kleinen ETI-Hörsaal, Geb. 11.10, am KIT-Campus Süd. Der Vortrag ist Teil einer Reihe, welche die Karlsruher Initiative zur nachhaltigen Energiewirtschaft (kine) e. V. organisiert. Beim nächsten Termin am 8. Dezember geht es ebenfalls im kleinen ETI-Hörsaal um den Carbon Footprint von Energietechnologien. Referent ist Jens Buchgeister vom Institut für Technikfolgenabschätzung uns Systemanalyse (ITAS) des KIT. Weitere Infos: www.kine-ev.de


International Workshop on Spoken Language Translation 2011. Die maschinelle Erkennung und Übersetzung des gesprochenen Wortes steht im Fokus der Konferenz am 8. und 9. Dezember in San Francisco, die das KIT-Institut für Anthropomatik organisiert. Weitere Infos: www.iwslt2011.org

Stuttgarter Tage zur Automobil- und Unternehmensgeschichte. Veranstaltung am 5. und 6. Dezember 2011 mit Vorträgen zum Thema „Innovationskulturen um das Automobil von gestern bis morgen“ im Stuttgarter Mercedes-Benz-Museum. Unter anderem referieren PD Dr. Kurt Möser und Professor Rolf-Ulrich Kunze vom KIT-Institut für Philosophie. Infos und Anmeldung unter  http://mercedesklubben.com/2007/Binder1%20%282%29.pdf.

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Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts nach den Gesetzen des Landes Baden-Württemberg. Es nimmt sowohl die Mission einer Universität als auch die Mission eines nationalen Forschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft wahr. Das KIT verbindet die Aufgaben Forschung - Lehre - Innovation in einem Wissensdreieck.

KIT-Abteilung Presse

KIT-Kompakt - Ausgabe 18/2011

Newsletter für Journalisten

Unsere Themen

Im Wein liegt die Wahrheit – leichtere Analyse der Traubenqualität

EU-Projekt PREMIVM soll Europas Trauben wettbewerbsfähiger machen 

Energie aus der Wolke

Projekt PeerEnergyCloud entwickelt Lösungen zur Nutzung von erneuerbaren Energien


KIT hat COPE unterzeichnet

Publikationsfonds bezuschusst Open-Access-Veröffentlichungen 


Kompetenzen in der Elektromobilität
Das KIT präsentierte sich bei der VDMA-Auftaktveranstaltung zum "Industriekreis Batterieproduktion"


Die neue KIT-Kollektion ist online
Produkte für den alltäglichen Bedarf können nun im Onlineshop erworben werden   


Langer Abend der Fernstudienberatung
Studieren am Schreibtisch – Infos und Vorträge für Studieninteressierte  


Tipps und Termine 

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Im Wein liegt die Wahrheit – leichtere Analyse der Traubenqualität
Zucker-, Chlorophyll-, Polyphenol- und Stickstoffgehalt in Trauben und Blättern sind ausschlaggebend für die Qualität eines Weines. Bislang müssen diese Werte aufwändig im Labor untersucht werden. Eine zuverlässige Analyse direkt im Weinberg soll ein tragbares Gerät ermöglichen, das ein internationales Konsortium im EU-Projekt PREMIVM entwickelt. Wissenschaftler des Botanischen Instituts II am KIT sammeln derzeit mit einem Vor-Prototypen Messdaten: Mit LEDs belichtet das Gerät die Weinbeeren, Moleküle in der Beere reflektieren dieses Licht dann oder geben es in einer anderen Wellenlänge wieder ab (Fluoreszenz). In dem so gemessenen Spektrum wollen die Forscher die Bereiche identifizieren, die charakteristisch etwa für einen bestimmten Zucker- oder Stickstoffgehalt sind. Die Messungen werden direkt an den Trauben durchgeführt, sie sind zerstörungsfrei und dauern nur wenige Sekunden. Langfristig soll das sehr einfach zu bedienende Gerät damit in der Lage sein, qualitative und quantitative Informationen zu liefern, mit denen Winzer unter anderem Unterschiede innerhalb eines Anbaugebietes reduzieren, optimale Erntezeiten ermitteln und so die Qualität ihrer Weine erhöhen können. Ziel des EU-Projektes ist es auch, europäische Weinbauer - vor dem Hintergrund steigender Kundenansprüche und wegfallender Subventionen - im Wettbewerb mit Produzenten aus Übersee konkurrenzfähig zu machen. 

Nähere Informationen: www.premivm.eu 


Energie aus der Wolke
Lösungen zur intelligenten Nutzung von erneuerbaren Energien entwickelt das Partnerkonsortium Peer Energy Cloud, bestehend aus dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT), AGT Germany, SEEBURGER AG und den Stadtwerken Saarlouis. Private Haushalte verbrauchen rund ein Drittel des Stroms, der von Kraftwerken produziert und über die Netze der 700 deutschen Stadtwerke geliefert wird. Bislang haben die Stadtwerke über den Strombedarf des Verbrauchers zu verschiedenen Tageszeiten keine Kenntnis. Ziel von „Peer Energy Cloud” ist die Lastflussoptimierung sowie die Etablierung eines virtuellen Markplatzes für den Stromhandel innerhalb eines „MicroGrids”, also Netze mit vielen kleinen Stromanbietern. Der Ansatz verbessert die Netzwerk-Stabilität und verringert den Bedarf an einem kostenintensiven Ausbau überregionaler Stromnetze. Das Partnerkonsortium Peer Energy Cloud gehört zu den zwölf Gewinnern des Technologie- und Förderwettbewerbs „Trusted Cloud” des Bundeswirtschaftsministeriums.

Weitere Infos: http://www.scc.kit.edu/ueberuns/7933.php


KIT hat COPE unterzeichnet
Das KIT hat als erste deutsche Forschungseinrichtung den internationalen Compact for Open Access Publishing Equity (COPE) unterzeichnet. Open Access ist ein zukunftsweisendes Publikationsmodell, um wissenschaftliche Texte im Internet zu verbreiten. Open Access-Veröffentlichungen sind weltweit frei zugänglich. Die internationale Initiative COPE wurde von führenden US-Universitäten wie Harvard und dem Massachusetts Institute of Technology initiiert. Durch die Unterzeichnung verpflichten sich die teilnehmenden Bildungs- und Forschungseinrichtungen, in ihren Institutionen Modelle der vollständigen oder teilweisen übernahme von Open Access-Publikationsgebühren einzurichten. Am KIT wird COPE bereits umgesetzt: Seit 2011 existiert der von der KIT-Bibliothek verwaltete KIT-Publikationsfonds, der Veröffentlichungen in peer-reviewed – also durch Gutachter beurteilten - Zeitschriften mit Publikationsgebühren von bis zu 2.000 Euro bezuschusst. Der KIT-Publikationsfonds setzt sich aus Mitteln der Deutschen Forschungsgemeinschaft und des KIT zusammen.

Weitere Infos: http://blog.bibliothek.kit.edu/kit_bib_news/?p=2088


Kompetenzen in der Elektromobilität
Bei der Auftaktveranstaltung des Verbands Deutscher Maschinen und Anlagenbauer (VDMA) zum Netzwerk „Industriekreis Batterieproduktion” stellten  Professor Albert Albers (Institut für Integrierte Produktentwicklung), Professor Wilhelm Schabel (Institut für Thermische Verfahrenstechnik) und Professor Jürgen Fleischer (Institut für Produktionstechnik) in einem gemeinsamen Vortrag aktuelle Erkenntnisse  aus den Bereichen Produktdesign, Beschichtungs- und Trocknungstechnik sowie Prozessintegration vor. Einleitend referierte Albert Albers über die am KIT vorhandenen Kompetenzen rund um das Elektromobilitätsprojekt „Competence E”. Wilhelm Schabel legte den Fokus seines Beitrags auf die Prozessierung von Batterieelektroden. Er präsentierte die jüngsten Ergebnisse an einer Pilotanlage am KIT, die eine Steigerung der Fertigungsgeschwindigkeit von Elektrodenschichten um das Doppelte bis Dreifache vom derzeitigen Stand der Technik ermöglichen. über den integrierten Produktentstehungsprozess von Lithium-Ionen-Batterien für Automotive-Anwendungen berichtete Professor Jürgen Fleischer. Er ging auf die produktionstechnischen Herausforderungen bei der Herstellung von Batterien entlang der Prozesskette ein und stellte die Forschungsarbeiten zur Senkung der Herstellkosten am KIT vor.  


Die neue KIT-Kollektion ist online
Ob Bio-Hefter, Fahrradsattelschutz, Krawatten oder Thermobecher – unter dem Motto „Auffallend sympathisch” bietet die neue Kollektion eine vielfältige Produktpalette für Mitarbeiter und Studierende des KIT sowie für die interessierte öffentlichkeit. Unter www.kit-shop.de können alle Freunde der Kollektion diese unkompliziert im Internet bestellen. Das erweiterte Sortiment mit innovativen, hilfreichen und kleidsamen Produkten für den täglichen Bedarf entwickelte die KIT-Marketingabteilung gemeinsam mit KIT-Mitarbeitern und -Studierenden sowie dem Hersteller.

Weitere Infos: www.kit-shop.de 


Langer Abend der Fernstudienberatung
Ein Fernstudium ermöglicht das Studieren per Internet am eigenen Schreibtisch. Damit stellt diese Form des Lernens eine ideale Qualifizierungsmöglichkeit für Personen dar, die beispielsweise beruflich oder familiär eingebunden sind. Einen „langen Abend der Beratung” mit drei Kurzvorträgen, Informationsmaterial und persönlichen Gesprächen für Interessierte und Fernstudierende veranstaltet das Fernstudienzentrum am KIT am Mittwoch, 30. November 2011, von 17:00 bis 21:00 Uhr. Die Veranstaltung findet im Fernstudienzentrum in der Karl-Friedrich-Straße 17 in Karlsruhe, statt. Die drei Kurzvorträge werden am Donnerstag, 8. Dezember 2011, zwischen 17.00 und 19.00 Uhr als Online-Seminare wiederholt. Um an diesen Online-Seminaren teilnehmen zu können, ist eine Anmeldung über die Webseite des FSZ erforderlich. 

Weitere Infos: www.fsz.kit.edu  


Tipps und Termine 

9. NanoVision am KIT. Die Veranstaltung am Montag, 21. November und Dienstag, 22. November beleuchtet „Phänomene auf der Nanoskala und deren Wirkungen auf Funktionen von neuen Werkstoffen und Produkten”. Veranstaltungsort ist das Institut für Nanotechnologie, Gebäude 640, KIT-Campus Nord. Anmeldung bis Mittwoch, 16. November, unter www.nanomat.de.

Europa zwischen Nationalinteressen und globaler Verantwortung. Vortrag der ZAK-Reihe Colloquium Fundamentale am Donnerstag, 17. November, ab 8.00 Uhr im NTI-Hörsaal, Gebäude 30.10, KIT-Campus Süd. Weitere Infos: www.zak.kit.edu


Fukushima und die medizinisch-radiologischen Folgen. Dr. Volker List von den Medizinischen Diensten des KIT referiert am Dienstag, 29. November, ab 15.00 Uhr im Bau 419, Raum 104 auf dem KIT-Campus Nord. Infos und Anmeldung unter http://www.kit.edu/besuchen/8437.php/event/17545.


Uni für Einsteiger. Informationstage für Schülerinnen und Schüler am KIT am Mittwoch, 16. November und Donnerstag, 18. November, jeweils von 8.30 bis 16.00 Uhr im Hörsaal am Forum, Gebäude 30.95, KIT-Campus Süd. Weitere Infos: www.zib.kit.edu.

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Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts nach den Gesetzen des Landes Baden-Württemberg. Es nimmt sowohl die Mission einer Universität als auch die Mission eines nationalen Forschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft wahr. Das KIT verbindet die Aufgaben Forschung - Lehre - Innovation in einem Wissensdreieck.

KIT-Abteilung Presse

KIT-Kompakt - Ausgabe 17/2011  

 

Newsletter für Journalisten    

 

UNSERE THEMEN


1. Vom Umgang mit Zukunftstechnologien in Europa

EPTA-Konferenz 2011 in Berlin

 

2. Schutz der Privatsphäre im Internet

Der Informatiker Professor Alexander Pretschner ist am neuen Projekt „Internet Privacy“ beteiligt

 

3. Herausforderung Elektromobilität

Herbsttagung des wbk beleuchtet die produktionstechnische Seite

 

4. Wie beeinflusst der Klimawandel den Bausektor?

Süddeutsches Klimabüro am KIT richtet internationale Konferenz „Climate and Construction“ aus

 

5. Auszeichnung für Professor Gleiter

Indian Institute of Metals ernennt den Nano-Pionier zum Ehrenmitglied

 

6. Alchemie um Gold und Silber

Bei den Science Days in Rust darf experimentiert werden

 

7. Preis für „Research to Business Live“

Produktideen und Businessplan für Technologie zur Meerwasserentsalzung

 

8. Expertentreffen der Deutschen Gesellschaft für Robotik

DGR-Tage 2011 stellen Robotik, künstliche Intelligenz und Kognitionswissenschaften in den Fokus

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1. Vom Umgang mit Zukunftstechnologien in Europa

Um „Hope-, Hype- und Fear-Technologien – die Rolle von Wissenschaft und Politik“ geht es auf der diesjährigen Konferenz des Netzwerks „European Parliamentary Technology Assessment“ (EPTA) am 20. Oktober 2011 im Deutschen Bundestag. Die Attribute „hope“, „hype“ und „fear“ beziehen sich auf eine Gruppe unterschiedlicher Technologien, denen das Potenzial zur Lösung globaler Probleme zugeschrieben wird (hope). Häufig sind damit weitreichende Zukunftsvisionen und übersteigerte Erwartungen verbunden (hype); ihre unabsehbaren und schwer kontrollierbaren Folgen wecken mehr oder weniger begründete Befürchtungen (fear). Die EPTA-Konferenz behandelt exemplarisch drei Bereiche: Nanotechnologie, Internet und Cyberdemokratie sowie Geo- und Klimaengineering. Dabei liegt der Fokus auf dem politisch-strategischen Umgang in Europa. Das vom Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) des KIT betriebene Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB) hat 2011 die Präsidentschaft von EPTA gemeinsam mit dem Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung des Deutschen Bundestags inne.

Informationen unter http://www.tab-beim-bundestag.de/de/aktuelles/20110712.html

 

2. Schutz der Privatsphäre im Internet

Sorgen um die Sicherheit neuer Internetdienste einerseits, sorglos verbreitete persönliche Daten andererseits – beides gehört zum virtuellen Alltag. Mit dem Spannungsverhältnis zwischen dem Bedürfnis nach Sicherheit und dem Wunsch nach Offenheit befasst sich das neue Projekt „Internet Privacy – Eine Kultur der Privatsphäre und des Vertrauens im Internet“.In dem vom Bundesforschungsministerium geförderten Projekt der acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Bereichen Ethik, Soziologie, Recht, Wirtschaft und Technik mit Unternehmen zusammen. Professor Alexander Pretschner, Leiter der Forschungsgruppe „Zertifizierbare Vertrauenswürdige Informatiksysteme“ an der Informatikfakultät des KIT, gehört der Projektgruppe an und befasst sich derzeit vor allem mit technischen Rahmenbedingungen, Risiken und Systemanforderungen. Ziel des interdisziplinären Projekts ist, Vorschläge für soziale Regeln und Normen, technische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen sowie exemplarische technische Lösungen zu erarbeiten. Sie sollen zeigen, wie sich ein adäquates Maß an Privatheit in verschiedenen Nutzungsbereichen des Internets einschätzen und durchsetzen lässt.

 

Informationen unter www.acatech.de/?id=1728

 

3. Herausforderung Elektromobilität

In der Mobilität steht ein Wandel hin zu vollelektrischen Fahrzeugen und den dafür erforderlichen Energiespeichern bevor. Die entsprechenden Produktionsprozesse befinden sich jedoch noch in der Entwicklung. Dieser Thematik widmet sich die diesjährige Herbsttagung des wbk Institut für Produktionstechnik unter dem Titel „Produktionstechnische Herausforderungen der Elektromobilität“ am Donnerstag, 27. Oktober 2011, im AVG-Gebäude am KIT-Campus Süd. Noch sind die Kosten von elektrischen Fahrzeugen nicht konkurrenzfähig. Die Produktionstechnik kann vor allem bei Speichertechnologien und Antriebssystemen durch innovative, modulare und qualitätsfähige Verfahren und Anlagen entscheidend zur Kostensenkung beitragen. Daher beleuchtet die Herbsttagung des wbk die Herausforderungen, vor welche die Elektromobilität die Automobilindustrie stellt, aus produktionstechnischer Sicht. Sie verbindet Beiträge aus Wissenschaft und Praxis und bietet eine Plattform für den Dialog zwischen Entscheidern aus Forschung, Industrie und Dienstleistungen.

 

Informationen unter www.herbsttagung.de

 

4. Wie beeinflusst der Klimawandel den Bausektor?

Klima und Klimawandel wirken sich in vielfältiger Weise auf das Bauwesen aus. Mit diesen Einflüssen befasst sich die internationale Konferenz „Climate and Constructions“, die das Süddeutsche Klimabüro am KIT am 24. und 25. Oktober 2011 im Hotel Der Blaue Reiter (Karlsruhe-Durlach, Amalienbadstraße 16) organisiert. Die Konferenz führt verschiedene Disziplinen des Bausektors wie Bauwissenschaften, Bauchemie, Stadtklima, Materialwissenschaft und Konstruktionstechnologie zu einem intensiven Dialog zusammen. Verschiedene Workshops thematisieren nachhaltiges Bauen in Bezug auf Technologie, Ökologie, Wirtschaft und Gesellschaft. Dabei geht es unter anderem um moderne Werkstoffe, die veränderten klimatischen Bedingungen gerecht werden, um die Rolle von Naturräumen in der Stadt, um Anpassung versus Vermeidung und um die Akzeptanz nachhaltigen Bauens in der Gesellschaft.

 

Weitere Infos unter www.sueddeutsches-klimabuero.de/cac

 

5. Auszeichnung für Professor Gleiter

Für seine bedeutenden Beiträge zur Metallforschung ernennt das Indian Institute of Metals (IIM) den Physiker und Materialwissenschaftler Professor Herbert Gleiter zum Ehrenmitglied. Der KIT-Wissenschaftler wird die Auszeichnung Mitte November dieses Jahres bei der Jahrestagung des IIM in Hyderabad entgegennehmen. Herbert Gleiter gilt als Pionier der Nanowissenschaften, besonders der Nanomaterialien; er ist Mitbegründer und früherer Direktor sowohl des Instituts für Neue Materialien der Universität Saarbrücken als auch des Instituts für Nanotechnologie (INT) des KIT und hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten. Unter anderem wurde er zum Mitglied aller Nationalakademien Indiens gewählt. Im IIM, das 34 ausländische Ehrenmitglieder hat, ist Professor Gleiter derzeit das einzige Ehrenmitglied aus Deutschland. 1946 in Kalkutta gegründet, besitzt das IIM heute Zweigstellen in fast allen wichtigen indischen Städten. Der Berufsorganisation, die das gesamte Spektrum der Materialwissenschaft und des Ingenieurwesens im Metallbereich abdeckt, gehören Wissenschaftler und Ingenieure aus Universitäten, Forschungseinrichtungen, Industrie und Verwaltung an.

 

6. Alchemie um Gold und Silber

Experimentieren, diskutieren und Neues entdecken können alle Interessierten, vor allem Schülerinnen und Schüler sämtlicher Schularten und Altersstufen ab neun Jahren, bei den diesjährigen „Science Days“ am 13. bis 15. Oktober 2011 im Europa-Park Rust. Jeweils von 9 bis 17 Uhr gibt es über 90 Angebote aus Naturwissenschaft und Technik mit Schwerpunkt Chemie; Experten aus Forschung und Lehre stehen für Fragen bereit. Das KIT ist mit einem Stand zur Alchemie um Gold und Silber vertreten: Wie einst die Alchemisten können Besucher Silber „herstellen“ und damit Reagenzgläser verspiegeln. Sie dürfen Cents vergolden und weitere Experimente rund um ungewöhnliche Erscheinungen machen. Der 13. und der 14. Oktober der Science Days sind vor allem Schulklassen vorbehalten; eine Anmeldung ist erforderlich. Der 15. Oktober steht allen Besuchern ohne Anmeldung offen.

 

Informationen unter www.science-days.de

 

7. Preis für „Research to Business Live”

Beim Entrepreneurship-Wochenende „STARTup Live RhineValley“ in Karlsruhe haben acht Studierende die Jury mit dem Pilotprojekt „Research to Business Live“ des KIT überzeugt. Aufgabe war, innerhalb von drei Tagen eine Verwertungsstrategie und Geschäftsmodelle für eine wissenschaftliche Entwicklung aus dem KIT zu entwickeln. Das Team erarbeitete Produktideen und einen Businessplan für eine Technologie zur energiesparenden Meerwasserentsalzung vom Lehrstuhl für Polymere Materialien am Institut für Technische Chemie und Polymerchemie des KIT. Für ihr gelungenes Konzept erhielten die Studierenden den „Special Award Energy“ vom europäischen Konsortium KIC InnoEnergy. „Research to Business Live“ ist ein gemeinsames Projekt des KIT, des Gründernetzwerks CyberForum und der studentischen Hochschulgruppe PionierGarage. Ziel der drei Partner ist, in einem Zusammenschluss von Forschern, Studierenden und erfahrenen Unternehmern die Lücke zum Markt zu schließen. Die Studierenden-Teams spielen in Kurzzeit einen möglichen Vermarktungsprozess an einem ausgewählten Technologieangebot des KIT durch. Während des von der PionierGarage ausgerichteten Gründerwochenendes standen den Teilnehmern KIT-Mitarbeiter und erfahrene Unternehmer als Mentoren zur Seite.

 

8. Expertentreffen der Deutschen Gesellschaft für Robotik

Erfahrungsaustausch, Kooperation und Dialog stehen im Fokus des Treffens der deutschen Robotik-Community am 12. und 13. Oktober 2011 am KIT. Die DGR-Tage 2011 finden zum ersten Mal statt und bringen führende Wissenschaftler auf den Gebieten der Robotik, der künstlichen Intelligenz und der Kognitionswissenschaft zusammen. Im Zentrum der Veranstaltung stehen Vorträge renommierter Wissenschaftler  aus Forschung und Industrie. Hochkarätig besetzt ist auch die Keynote Lecture mit Professor Gerhard Hirzinger, dem Leiter des Robotik und Mechatronik-Zentrums am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). „Ziel der DGR-Tage ist die Bildung einer sichtbaren, interdisziplinären deutschen Robotik-Community“, erklärt Dr. Tamim Asfour, Leiter der Forschungsgruppe „Humanoide Robotik“ am KIT und Vorstandsmitglied bei der DGR. „In Deutschland gibt es exzellente Forschungseinrichtungen und Unternehmen auf dem Gebiet der Robotik. Nachholbedarf besteht aber noch, was deren Sichtbarkeit und die Vernetzung miteinander angeht“, so Asfour weiter. Durch die DGR-Tage wolle man insbesondere Nachwuchswissenschaftler näher zusammenbringen und zum Dialog motivieren.

 

Weitere Informationen zum Programm und Anmeldung unter: http://his.anthropomatik.kit.edu/DGRTage2011/

Medienvertreter sind herzlich willkommen und können sich bei Christine Brand per E-Mail unter sekrdill@anthropomatik.kit.edu oder telefonisch unter 0721/608-48430 anmelden.

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Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts nach den Gesetzen des Landes Baden-Württemberg. Es nimmt sowohl die Mission einer Universität als auch die Mission eines nationalen Forschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft wahr. Das KIT verbindet die Aufgaben Forschung – Lehre – Innovation in einem Wissensdreieck.

KIT-Abteilung Presse

KIT-Kompakt - Ausgabe 16/2011

 

Newsletter für Journalisten  

 

UNSERE THEMEN

 

1. Internationale Konferenz über Ursachen und Folgen des Klimawandels

Wissenschaftler diskutieren bei der „iLeaps Conference“ in Garmisch-Partenkirchen aktuelle Forschungsergebnisse – Pressekonferenz am 19.9.2011

 

2. Hochbegabte stellen Ergebnisse vor

Schülerinnen und Schüler forschen in den MINT-Fächern – die Ergebnisse präsentieren sie am 23.9.2011 am KIT  

 

3. Konferenz zu neuen Entwicklungen in der Navigationstechnik

Bei der Tagung vom 20.9.-21.9.2011 in Karlsruhe ist der international führende Experte in der Präzisionsnavigation, Prof. Vladimir Peshekonov, zu Gast

 

5. KIT goes Latin America

Gründung des 18. Alumniclubs weltweit in Lima, Peru – Förderung von neuen Alumni-Expertenseminaren in Lateinamerika

 

6. Saisonauftakt in neuer Heimat

Karlsruher Basketballmannschaft GEQUOS trainiert unter dem Dach des KIT SC – Zum Saisonauftakt am 25.9. spielen sie in Halle 1 des KIT-Sportinstituts

 

7. Erfahrungsaustausch von Chemikern und Ingenieuren

DVGW-Tagung vom 22.9.-23.9.2011 rund um das Thema Gas in Karlsruhe – Prof. Thomas Kolb referiert über Energieforschung am KIT

 

8. Blinder Höhlenfisch schaut nicht auf die biologische Uhr

Studie unter Beteiligung von KIT-Forschern zeigt: Manche Fische stellen oder nutzen ihre innere Uhr nicht mehr

 

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1. Internationale Konferenz über Ursachen und Folgen des Klimawandels

 Fossile Brennstoffe sind die Hauptquelle der vom Menschen verursachten Treibhausgase. Aber Veränderungen der Landoberfläche, etwa durch intensive landwirtschaftliche Nutzung oder das Roden von Wäldern, stellen mit Platz Zwei eine nicht unerhebliche Quelle von klimarelevanten Treibhausgasen dar. Dabei spielen alle Komponenten von Landökosystemen eine Rolle: So beeinflussen z.B. Bodenart und -feuchte die Bodentemperatur und dadurch eine veränderte Emission von biologisch produzierten Treibhausgasen, auch die Artenvielfalt im Waldbestand wirkt sich auf die globale Kohlendioxid-(CO2-)Bilanz aus. Die Wechselwirkungen zwischen Landökosystemen und Atmosphäre stehen im Mittelpunkt der „iLEAP Science Conference 2011“, die das Institut für Meteorologie und Klimaforschung des KIT in Zusammenarbeit mit iLEAPS-IPO, Helsinki, Finnland vom 18. bis 23. September 2011 in Garmisch-Partenkirchen veranstaltet. 400 Wissenschaftler aus allen Kontinenten diskutieren aktuelle Forschungsergebnisse zu Ursachen und Folgen des globalen Klimawandels.

In einer Pressekonferenz am Montag, den 19. September, um 13:30 Uhr im Kongresszentrum in Garmisch-Partenkirchen werden führende Wissenschaftler ihre Themen und Ergebnisse den Medienvertretern vorstellen.

 

Anmeldungen zur Pressekonferenz per E-Mail bei elija.bleher@kit.edu oder am 19. September im Tagungsbüro.

 

Nähere Informationen zur Konferenz:

http://ileaps.org/multisites/Science_Conference_2011/

http://www.ileaps.org/phocadownload/SC201/SC2011%20press%20release%20080911_NB.pdf

2. Hochbegabte stellen Ergebnisse vor

Trojanische Peptoide, Genetischer Barcode, Farbstofflaser, Stressmessung  – vielfältig waren die Themen, die hochbegabte Schülerinnen und Schüler seit Herbst 2010 in Projekten am KIT bearbeitet haben. Grundlage ist eine Kooperation des KIT mit dem Hector-Seminar, einer Initiative zur Förderung  junger Talente in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Ihre Ergebnisse stellen sie am Freitag, 23. September, von 18.00 bis circa 21.00 Uhr, im Lehmann-Hörsaal (Engesserstraße 7, Gebäude 30.22) am Campus Süd des KIT vor. Die Schülerinnen und Schüler präsentieren ihre Arbeiten in zwei parallel laufenden Vortragsblöcken, danach diskutieren sie mit dem Publikum.

 

3. Konferenz zu neuen Entwicklungen in der Navigationstechnik

Die neusten Entwicklungen im Bereich der Navigationstechnik stehen im Mittelpunkt der internationalen Konferenz „Inertial Sensors and Systems“, die unter der Leitung von Professor Gert Trommer  vom Institut für Theoretische Elektrotechnik und Systemoptimierung (ITE) von Dienstag, 20.9. bis Mittwoch, 21.9.2011 im Gartensaal des Karlsruher Schlosses stattfindet. Neben internationalen Experten der Gyro-Technologie ist in diesem Jahr Professor Vladimir Peshekhonov, der führende russische Experte in der Präzisionsnavigation, mit einer Delegation aus St. Petersburg zu Gast. Peshekhonov gilt gleichzeitig als Pionier der russischen U-Boot-Navigation. Die Konferenz bietet den Experten die Möglichkeit, Kontakte zur Industrie sowie zu Forschungsinstituten zu knüpfen.Weitere Informationen zum Programm und Anmeldung unter: http://www.ite.kit.edu/GYRO/ und unter gyro@ite.kit.edu.

 

4. KIT goes Latin America

Das KIT-Alumninetzwerk war erneut erfolgreich im Antrag um eine Förderung des Deutschen Akademischen Austauschdienstes für Alumni-Expertenseminare in Lateinamerika: Mit der Förderung setzt sich in diesem Jahr die Seminarreihe „Erneuerbare Energien“ für ehemalige KIT-Studierende fort, die bereits seit einigen Jahren erfolgreich in Santiago de Chile läuft. Die Seminare bieten den ehemaligen Studierenden die Möglichkeit, Fachwissen zu erwerben, Kontakte in Wirtschaft und Wissenschaft zu knüpfen und sich länderübergreifend auszutauschen. Außerdem startet der 2009 gegründete argentinische Alumniclub die auf zwei Jahre angelegte Reihe „Erneuerbare Energien in Südamerika und Europa“ in Córdoba, Argentinien. Bei einer Lateinamerika-Reise hat KIT-Präsident Horst Hippler in Lima, Peru, den 18. KIT-Alumniclub weltweit eröffnet. Der Club ist ein Ehemaligennetzwerk von KIT-Alumni in Peru, die in Lima und Umgebung ehrenamtlich als Botschafter für das KIT arbeiten. Der Alumniclub in Peru ist der sechste in Lateinamerika nach Mexiko, Chile, Brasilien, Ecuador und Argentinien.

 

5. Saisonauftakt in neuer Heimat

Zwei spannende Karlsruher Basketball-Projekte haben sich in diesem Sommer unter dem Dach des KIT SC zu den KIT SC GEQUOS zusammengeschlossen. Die Regionalliga-Mannschaft, die in der vergangenen Saison sogar fast den Sprung in die ProB – die dritte Liga – geschafft hätte, bereitet sich bereits seit einigen Wochen in den Hallen des Instituts für Sport und Sportwissenschaft auf dem Campus Süd auf die kommende Saison vor.Beim KIT SC sieht man dem neuen Aufgabenbereich freudig entgegen. „Mit dieser Kooperation hält der Leistungssport in unserem Verein Einzug. Wir stehen dieser Entwicklung sehr positiv gegenüber und freuen uns auf eine spannende Saison im Umfeld des KIT“, so die beiden Vorstandsmitglieder Dr. Sascha Härtel und Dr. Dietmar Blicker. Die KIT SC GEQUOS werden sich zum Saisonauftakt am Sonntag, 25. September 2011, gegen den SV 03 Tübingen zum ersten Mal in der neuen Heimat präsentieren. In Halle 1 des Sportinstituts erfolgt um 17.30 Uhr der Sprungball.

 

6. Erfahrungsaustausch von Chemikern und Ingenieuren

Über chemische Energieträger referiert KIT-Professor Thomas Kolb am Donnerstag, 22. September, im Konzerthaus Karlsruhe (Kleiner Saal, Obergeschoss). Der Vortrag ist Teil der DVGW-Tagung „Erfahrungsaustausch der Chemiker und Ingenieure des Gasfaches 2011“ am Donnerstag, 22. und Freitag, 23. September 2011, bei der Experten aus Industrie und Forschung referieren. Thomas Kolb, Leiter des Engler-Bunte-Instituts, Bereich Chemische Energieträger - Brennstofftechnologie, wird in seinem Vortrag auch auf die Energieforschung am KIT eingehen. Weitere Themen sind unter anderem die Auswirkung des Energiekonzeptes der Bundesrepublik Deutschland auf den Wärmemarkt oder die Entschwefelung von Erdgas für Energie-Anwendungen. Das KIT, die Stadtwerke Karlsruhe und der Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW) organisieren die Veranstaltung gemeinsam.Medienvertreter sind herzlich eingeladen.

 

Journalisten können sich bei Annette Klesse per E-Mail unter klesse@dvgw-ebi.de oder telefonisch unter 0721/96402-20 anmelden.

 

Infos zum Programm:

http://www.dvgw.de/fileadmin/dvgw/angebote/berufsbildung/pdf/ea_chem_ing11.pdf

 

7. Blinder Höhlenfisch schaut nicht auf die biologische Uhr

Eine gut gestellte biologische Uhr hilft Organismen, ihren Tagesaufgaben erfolgreich nachzugehen und zu überleben. Vom Einzeller bis zum Menschen hat die Evolution innere Uhren eingerichtet und Mechanismen eingeführt, sie mit dem gegebenen Tag- und Nachtrhythmus zu synchronisieren. In einer nun in der Zeitschrift PLoS Biology veröffentlichten Studie unter Beteiligung von KIT-Forschern wurde gezeigt, dass selbst Fische, die eigentlich keine Uhr benötigen, zwar noch eine besitzen, aber diese nicht mehr stellen oder nutzen. Der Karpfenfisch Phreatichthys andruzzii lebt seit rund 2 Millionen Jahren in Höhlen unter der Wüste Somalias und besitzt weder Augen noch andere Photorezeptoren, aber noch eine rudimentäre Uhr. Als die Forscher ihm durch regelmäßiges Füttern einen 24-Stunden Rhythmus vorgaben, konnte er ihn antizipieren und selbstständig folgen. Im nächsten Schritt wurde der von anderen Fischarten bekannte genetische Schalter für die biologische Uhr umgelegt und der Höhlenfisch begann, einem 47-Stunden-Rhytmus zu folgen. „Die biologische Uhr ist eine sehr stabile Einrichtung der Evolution und ähnelt sich bei verschiedenen Spezies“, erklärt Nicholas Foulkes, Chronobiologe und Gruppenleiter am KIT. „Aber vielleicht beobachten wir gerade am Höhlenfisch wie die Uhr erst nachgeht und über Millionen Jahre dann kaputt geht.“

 

Das Originalpaper bei PLoS

http://www.plosbiology.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pbio.1001141

Cavallari N, Frigato E, Vallone D, Fröhlich N, Lopez-Olmeda JF, et al. (2011) A Blind Circadian Clock in Cavefish Reveals that Opsins Mediate Peripheral Clock Photoreception. doi:10.1371/journal.pbio.1001142

Eine populärwissenschaftliche Aufarbeitung des Themas bei PLoS

http://www.plosbiology.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pbio.1001141

Homepage der Arbeitsgruppe um Prof. Nicholas Foulkes und weitere Informationen zur Chronobiologie in Karlsruhe

http://www.itg.kit.edu/foulkes.php

http://www.kit.edu/besuchen/pi_2010_691.php

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Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts nach den Gesetzen des Landes Baden-Württemberg. Es nimmt sowohl die Mission einer Universität als auch die Mission eines nationalen Forschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft wahr. Das KIT verbindet die Aufgaben Forschung – Lehre – Innovation in einem Wissensdreieck.

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KIT-Kompakt - Ausgabe 14/2011  

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UNSERE THEMEN 

 

1. Bürger diskutieren „Energietechnologien“

Bürgerwerkstatt am 26. Juli am KIT mit Vorträgen und Diskussionsrunden zur „Energietechnologie von morgen“

 

2. GRACE nimmt Fahrt auf

KIT-Graduiertenschule ist offiziell eröffnet – SummerSchool zum Thema Umweltwissenschaften

 

3. Neuer Master-Studiengang „Geodäsie und Geoinformatik“

Das KIT bietet den neuen zweisprachigen Studiengang ab dem kommenden Wintersemester an

 

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Bürger diskutieren „Energietechnologien“

Wie lässt sich der Umbau der Energieversorgung verwirklichen? Wie kann ich auch als Privatperson meine Ideen und Vorschläge zu diesem Thema einbringen? Gemeinsam mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) veranstaltet das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) am Dienstag, dem 26. Juli, eine Bürgerwerkstatt zum Thema „Energietechnologien für die Zukunft“. Interessierte Bürgerinnen und Bürger hören ab 19 Uhr auf dem KIT Campus Süd, im Tulla-Hörsaal (Englerstraße 11, Gebäude 11.40) mehrere Vorträge von Experten. Anschließend haben sie die Gelegenheit, Fragen zu stellen sowie in Gruppenarbeit eigene Empfehlungen zu erarbeiten. Die Ergebnisse der Bürgerwerkstatt fließen ein in den vom BMBF initiierten Bürgerdialog „Energietechnologien für die Zukunft“.

 

GRACE nimmt Fahrt auf

Die KIT-Graduate School for Climate and Environment, kurz KIT-GRACE, hat Fahrt aufgenommen: Bei einer Feier in Oberbergen wurde sie nun offiziell eröffnet. Im Anschluss an die Eröffnung fand die jährliche, zweitägige Summer School der GRACE ScienceSchool statt: In diesem Jahr beschäftigten sich die Teilnehmer unter dem Titel "Basics of Environmental Science" zum Beispiel mit den Themen „Urbane Systeme“ oder „Klimawandel“. Die ScienceSchool ist Teil des Angebots von GRACE. Das Programm beinhaltet 31 Lehrmodule mit dem Schwerpunkt Klima und Umwelt, welche Doktoranden Analyse- und Problemlösungskompetenz für komplexe Klima- und Umweltfragen vermitteln. Von der Helmholtz-Gemeinschaft erhält die Graduiertenschule GRACE insgesamt 2,7 Millionen Euro für eine Laufzeit von sechs Jahren. Die Graduiertenschule ist eine Einrichtung des KIT-Zentrums Klima und Umwelt mit der TU Darmstadt sowie der ESADE Business School Barcelona als Kooperationspartner. Ziel ist, den Doktoranden fachspezifisches und interdisziplinäres Wissen sowie Schlüsselqualifikationen zu vermitteln. Weitere Informationen unter www.grace.kit.edu.

 

Neuer Master-Studiengang „Geodäsie und Geoinformatik“

Das KIT bietet ab dem kommenden Wintersemester neben dem Bachelor- auch einen Master-Studiengang „Geodäsie und Geoinformatik“ an, den die Studierenden in deutscher oder englischer Sprache absolvieren können. Insbesondere können sie zwei aus den vier deutschsprachigen Profilen „Computer Vision – Bildanalyse und Sensorik“, „Ingenieurnavigation und Prozessmonitoring“, „Erdsystembeobachtung – Geomonitoring & Fernerkundung“, „Geoinformatik – Modellierung, Verwaltung und Analyse von Geodaten“ und den zwei englischsprachigen Profilen „Earth Observation – Part A“ und „Earth Observation – Part B“ wählen. Den Studiengang tragen das Geodätische Institut und das Institut für Photogrammetrie und Fernerkundung. Die Zulassung erfolgt zweimal im Jahr, Bewerbungsschluss ist der 30. September für das Wintersemester und der 31. März für das Sommersemester. Weitere Informationen unter www.gik.kit.edu/studium.php.

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Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts nach den Gesetzen des Landes Baden-Württemberg. Es nimmt sowohl die Mission einer Universität als auch die Mission eines nationalen Forschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft wahr. Das KIT verbindet die Aufgaben Forschung – Lehre – Innovation in einem Wissensdreieck.

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KIT-Kompakt - Ausgabe 13/2011

 

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UNSERE THEMEN  

 

1. SiMoNa zur Förderung ausgewählt

Das aus dem KIT ausgegründete Unternehmen befasst sich mit Modellierung auf molekularer Ebene

 

2. Heiner Geißler – zweiter Vortrag als Heinrich-Hertz-Gastprofessor

Der Bundesminister a. D. spricht heute Abend über Innovation und Ethik

 

3. Hochkarätige Auszeichnung für KIT-Sozialwissenschaftler

Dr. Thomas Mikhail erhält den österreichischen Leopold-Kunschak-Preis

 

4. Was das Auge nicht sieht

ZKM und CFN richten internationales Symposium „Molekularästhetik“ aus

 

5. Erfolge für Karlsruher Ruderer

Zwölf Medaillen und Sieg in der Gesamtwertung bei Deutschen Hochschulmeisterschaften

 

6. Edward DeMille Cambell Preis 2012 an Professor Herbert Gleiter

Der Physiker und Materialwissenschaftler trägt bei der Jahrestagung der American Society for Metals vor

 

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SiMoNa zur Förderung ausgewählt

Die Ausgründung SiMoNa aus dem KIT erhält als eines von fünf ausgewählten Projekten Fördermittel aus dem Programm Helmholtz-Enterprise. Mit diesem Programm unterstützt die Helmholtz-Gemeinschaft im Rahmen ihrer Technologietransferstrategie Ideen, die das Potenzial haben, auf dem Markt erfolgreich zu sein. Die Ausgründungsprojekte erhalten je 100 000 Euro aus Helmholtz-Enterprise und mindestens die gleiche Summe aus dem jeweiligen Helmholtz-Zentrum. Damit verfügen sie in ihrer Startphase über zusätzliche Mittel, um vor allem neues Personal einzustellen. SiMoNa bietet Simulationslösungen in Form von Dienstleistungen und Lizenzen in den Bereichen Chemie und organische Elektronik an. Im Zentrum steht die Modellierung komplexer Materialsysteme auf molekularer Ebene. Durch die molekulare Abbildung des Materials trägt SiMoNa wesentlich dazu bei, den Weg vom Material bis zum fertigen Produkt zu verkürzen und zu optimieren – beispielsweise bei organischen Leuchtdioden (OLEDs). Nähere Informationen: http://www.kit.edu/besuchen/pi_2011_6983.php

 

Heiner Geißler – zweiter Vortrag als Heinrich-Hertz-Gastprofessor

Über „Innovation und Ethik in einer Welt des Umbruchs“ spricht der frühere Bundesminister Heiner Geißler heute Abend um 18 Uhr im Audimax, Straße am Forum 1, KIT-Campus Süd. Es ist bereits sein zweiter Vortrag als diesjähriger Heinrich-Hertz-Gastprofessor, dem ersten Vortrag vor zwei Wochen folgten rund 400 Gäste. Mit der Gastprofessur ehren die Karlsruher Universitätsgesellschaft (KUG) und das KIT einmal im Jahr herausragende Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Politik. Ein ausführliches Interview mit dem Politiker und Schlichter, Bergsteiger und Philosophen Heiner Geißler ist gerade in der Ausgabe 2/2011 des Magazins look|KIT erschienen: http://www.pkm.kit.edu/downloads/lookKIT_02_2011.pdf

 

Hochkarätige Auszeichnung für KIT-Sozialwissenschaftler

 Für seine Dissertation „Bilden und Binden.  Zur religiösen Grundstruktur pädagogischen Handelns“ hat Dr. Thomas Mikhail vom Institut für Allgemeine Pädagogik des KIT den Leopold-Kunschak-Preis erhalten, die wichtigste österreichische Auszeichnung in den Geistes-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften. Zu den früheren Preisträgern gehören unter anderem der ehemalige Kardinal Joseph Ratzinger, heute Papst Benedikt XVI, der Friedensnobelpreisträger Lech Wałęsa sowie der ehemalige Bundesminister für Arbeit und Soziales, Dr. Norbert Blüm. Benannt ist der Preis nach dem ersten Präsidenten des Österreichischen Nationalrats und Unterzeichner der österreichischen Unabhängigkeitserklärung, Leopold Kunschak. Die Auszeichnung würdigt Arbeiten, die das Verständnis für Demokratie, friedliches Zusammenleben, die christliche Arbeitnehmerbewegung oder das Zusammenwirken der Sozialpartner fördern, wie es in der Ausschreibung heißt. Die diesjährigen Preisträger bekamen die Urkunde in Wien vom österreichischen Vizekanzler und Außenminister Dr. Michael Spindelegger überreicht.

 

Was das Auge nicht sieht

Wir stehen unmittelbar vor einer Materialrevolution, die in molekulare Ebenen der Materie eindringt – in neue Bereiche der Sichtbarkeit und Hörbarkeit. Die Nanotechnologie lässt Ergebnisse erwarten, die auch die ästhetische Praxis verändern werden. Eine Verbindung zwischen den Molekularwissenschaften einerseits und Kunst und Musik andererseits zu etablieren, ist Ziel des Symposiums „Molekularästhetik“ vom 15. bis 17. Juli im ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe. Das gemeinsam mit dem DFG-Centrum für Funktionelle Nanostrukturen (CFN) des KIT konzipierte Symposium umfasst Vorträge, Filmvorführungen und Konzerte. Dr. Ljiljana Fruk, Leiterin einer Nachwuchsgruppe am CFN, die sich mit lichtempfindlichen Nanopartikeln befasst, gestaltete das Programm mit und wird einen Vortrag und Installationen aus ihrer Gruppe beisteuern. Weitere Informationen: http://www.cfn.uni-karlsruhe.de/data/file/Website%20Fruk/Site/Welcome.html Programm: http://on1.zkm.de/zkm/stories/storyReader$7630

 

Erfolge für Karlsruher Ruderer

 Bei den 64. Deutschen Hochschulmeisterschaften im Rudern, die dieses Jahr zusammen mit den 12. German Masters Open auf dem Werdersee in Bremen ausgetragen wurden, entschieden die Studierenden aus Karlsruhe mit zwölf Medaillen und vielen Punkten aus den Platzierungen die Gesamtwertung für sich und wurden wiederholt als beste Mannschaft Deutschlands ausgezeichnet. Überdies erreichten die Karlsruher Ruderer zwei Nominierungen für die Europäischen Hochschulmeisterschaften Anfang September in Moskau. Die Delegation, die 30 Rudererinnen und Ruderer, zwei Steuerleute und zwei Trainer umfasste, startete in insgesamt 18 Rennen. Siege errangen beispielsweise Heiko Gulan und Simon Schiml im Männer-Zweier, einer der schwierigsten Disziplinen, sowie Julia Johannsmeier, Ulrike Schwarz, Lisa Maria Bode und Schlagfrau Vera Dohmen im Frauen-Doppelvierer. In der Königsdisziplin, dem Hochschulort-Männer-Achter, kam das Boot der Karlsruher Wettkampfgemeinschaft mit Christoph Reichelt, Felix Kottmann, Robert Schneider, Peter Wenzel, Niklas Reisser, Simon Schiml, Ulrich Geilmann und Max Detmer mit Steuerfrau Madeleine Merdes auf den zweiten Platz.

 

Edward DeMille Cambell Preis 2012 an Professor Herbert Gleiter

Die American Society for Metals (ASM) hat Professor Herbert Gleiter vom KIT-Institut für Nanotechnologie zum Träger des Edward DeMille Cambell Preises 2012 gewählt. Damit ist die Einladung verbunden, bei der Jahrestagung 2012 der Gesellschaft die Campbell Memorial Lecture zu halten: Dieser Vortrag erinnert an den amerikanischen Metallforscher Edward DeMille Campbell (1863-1925), der trotz Blindheit mit knapp 80 Veröffentlichungen ein herausragender Wissenschaftler und Hochschullehrer war. Die ASM hat derzeit 30 000 Mitglieder und verleiht den Preis seit 1950 einmal im Jahr. Er ging in dieser Zeit erst an zwei deutsche Wissenschaftler. Herbert Gleiter hat bereits zahlreiche Auszeichnungen erhalten, unter anderen den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) 1988, den Max-Planck-Forschungspreis der Alexander von Humboldt-Stiftung und der Max- Planck-Gesellschaft 1993 sowie die Blaise-Pascal-Medaille der European Academy of Sciences 2009.

 

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Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts nach den Gesetzen des Landes Baden-Württemberg. Es nimmt sowohl die Mission einer Universität als auch die Mission eines nationalen Forschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft wahr. Das KIT verbindet die Aufgaben Forschung – Lehre – Innovation in einem Wissensdreieck.

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KIT-Kompakt - Ausgabe 12/2011

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UNSERE THEMEN  

1. Endspurt: Am Samstag ist Tag der offenen Tür am KIT

Die Zukunft der Mobilität – Wissenschaft zum Anfassen für die ganze Familie

 

2. Per Klick in den Haushalt der Zukunft

Wie das Smart Home Elektroautos als Energiespeicher nutzt

 

3. Höher, schneller, weiter? Was wir aus Stuttgart 21 lernen können

Podiumsdiskussion des ZAK zu möglichen Konsequenzen aus den Stuttgart 21-Protesten

 

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Endspurt: Am Samstag ist Tag der offenen Tür am KIT

Der Endspurt hat begonnen: Aufbauten und Zelte für den Tag der offenen Tür des KIT stehen. Am Samstag, den 2. Juli öffnet der neue KIT-Campus Ost (ehemalige Mackensen-Kaserne) in der Rintheimer Querallee 2 von 12 bis 20 Uhr seine Tore. In diesem Jahr dreht sich alles um das Thema Mobilität. Rund 80 Akteure bieten dazu Führungen, Experimente und Demonstrationen, über 40 Test- und Vorführfahrzeuge werden zu sehen sein. Auf dem Testgelände zeigen Forscher bei 12 Fahrvorführungen, wie gut richtungsweisende Forschungsprojekte auf der Straße liegen. Komplexes einfach erklärt, heißt es bei der populärwissenschaftlichen Vortragsreihe. In 17 Vorträgen werfen KIT-Wissenschaftler einen Blick auf ganz unterschiedliche Aspekte der Mobilität: Von der Elektromobilität über Verbrennungsmotoren bis zu innovativen Antriebstechniken, von künftigen Kraftstoffen über die Luft auf der Straße bis zum Verkehr im Computer: www.pkm.kit.edu/3112.php

Ein buntes Kinderprogramm mit Kinderrallye und eine unterhaltsame Bühnenschau runden das Programm ab. Mehr unter http://www.pkm.kit.edu/3072.php

Das KIT-Zentrum Mobilitätssysteme und die Abteilung Presse bieten für Journalisten zwei geführte Rundgänge an: Um 14.30 und um 16.00 Uhr stellen die Wissenschaftler die Prüfstände des Campus Ost vor.  Treffpunkt ist jeweils am PKM-Medienzelt (Zelt B3, Ausschilderung „Presse“). Die Prüfstände können jedoch auch außerhalb der Rundgänge besichtigt werden.Bitte melden Sie sich für Ihren Besuch beim Tag der offenen Tür mit dem angehängten Formular an.

 

 

Per Klick in den Haushalt der Zukunft

Mit dem Smart Home steht auf dem KIT Campus Süd ein Prototyp für den energieeffizienten Haushalt: Der Strom kommt aus einer Photovoltaikanlage und aus einer Mikro-Kraft-Wärmekopplungsanlage, eine Ladestation bindet Elektrofahrzeuge als Speicher und Verbraucher ein: Die Batterie des Fahrzeugs kann in Niedriglastzeiten überschüssigen Strom aufnehmen und diesen in Hochlastzeiten ins Netz zurückspeisen. So lassen sich Lastspitzen ausgleichen und regenerative Energien stärker in das Energiesystem integrieren. Über das Leben im Smart Home sowie über die Ziele des Projekts berichten Testbewohner und Entwickler in einem KIT-Video-Clip: http://www.youtube.com/watch?v=cM1fWAuVPek

Das Smart Home der Forschungsinitiative MeRegioMobil ist ein Projekt im KIT-Schwerpunkt COMMputation, der unter anderem zur Informations- und Kommunikationstechnologie für die Elektromobilität forscht. Nähere Informationen: http://meregiomobil.forschung.kit.edu/

 

Höher, schneller, weiter? Was wir aus Stuttgart 21 lernen können

Die Abschlussveranstaltung des Colloquium Fundamentale am ZAK | Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale am KIT stellt die Frage nach Konsequenzen massiver gesellschaftlicher Proteste gegen Stuttgart 21. Am Donnerstag, 14. Juli, um 18 Uhr diskutieren Gisela Splett, Staatssekretärin im Verkehrsministerium Baden-Württemberg, und Marcus Hinkel, Inhaber der Kreativagentur Hinkel360, sowie weitere Vertreter aus Wissenschaft und Öffentlichkeit über die Lehren aus dem Großbauprojekt. Die Podiumsdiskussion findet im Johann-Gottfried-Tulla Hörsaal statt (KIT Campus-Süd, Gebäude 11.40), der Eintritt ist frei. Weitere Informationen: http://www.zak.kit.edu/2271.php

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Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts nach den Gesetzen des Landes Baden-Württemberg. Es nimmt sowohl die Mission einer Universität als auch die Mission eines nationalen Forschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft wahr. Das KIT verbindet die Aufgaben Forschung – Lehre – Innovation in einem Wissensdreieck.

KIT-Abteilung Presse

1. Mit dem Auto in die Bibliothek

Gemeinschaftsausstellung des KIT-Archivs und der KIT-Bibliothek zum Studium von Carl Benz am KIT.

 

2. Verleihung der Ehrendoktorwürde an Prof. Thomas Ottmann

Der Freiburger Professor erhält die Auszeichnung von der KIT-Fakultät für Informatik für seine Forschungsleistungen in der Algorithmik.

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Mit dem Auto in die Bibliothek

Im Jahr 2011 wird das Automobil 125 Jahre alt – die bahnbrechende Erfindung von Carl Benz spiegelt sich auch im Angebot an Forschungsliteratur der KIT-Bibliothek wider. Anlässlich des diesjährigen Jubiläums zur Erfindung des Automobils hat die KIT-Bibliothek gemeinsam mit dem KIT-Archiv die Ausstellung "Der Automobilpionier Carl Benz und die Polytechnische Schule Karlsruhe" organisiert. Dr. Klaus Nippert, Leiter des KIT-Archivs, eröffnet die Ausstellung am Dienstag, 21. Juni, um 11.00 Uhr in der KIT-Bibliothek Süd (Vortragsraum, 3. OG) mit einem Vortrag. Die Ausstellung im Foyer der KIT-Bibliothek Süd steht der Öffentlichkeit kostenlos während der Servicezeiten (Montag - Freitag 9 - 19 Uhr, samstags 9 -12.30 Uhr) offen; Personen mit einem gültigen Bibliotheksausweis können die Ausstellung sogar rund um die Uhr besichtigen. Ausstellungsende ist am Samstag, 1. Oktober 2011.Weitere Informationen gibt es ab Ausstellungsbeginn unter www.bibliothek.kit.edu/cms/carl-benz-ausstellung.php.

 

Verleihung der Ehrendoktorwürde an Prof. Thomas Ottmann

Die Fakultät für Informatik des KIT verleiht am Montag, 27. Juni 2011, die Ehrendoktorwürde an Professor Thomas Ottmann vom Lehrstuhl für Algorithmen und Datenstrukturen der Universität Freiburg. Die Veranstaltung findet um 17.30 Uhr im Informatik-Gebäude 50.34 auf dem KIT-Campus Süd statt. Professor Ottmann erhält die Auszeichnung für seine wegweisenden Forschungsleistungen in der Algorithmik und sein außerordentliches Engagement bei der Erforschung und Entwicklung von Methoden und Werkzeugen zum Einsatz neuer Medien in der Lehre. Den Festvortrag zum Thema „Lehr- und Wanderjahre der Algorithmik und des großen O“ hält Professor Peter Widmayer von der ETH Zürich. Thomas Ottmann studierte Mathematik, Physik und Mathematische Logik an der Universität Münster und promovierte dort 1971 zum Dr. rer. nat. in Mathematischer Logik. Von 1976 bis 1987 war er Professor am Institut für Angewandte Informatik und Formale Beschreibungsverfahren der ehemaligen Universität Karlsruhe (TH). www.informatik.kit.edu

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KIT-Kompakt - Ausgabe 10/2011

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UNSERE THEMEN 

Lautenschläger-Forschungspreis an Professor Joachim Wittbrodt

Der KIT-Wissenschaftler erhält die Auszeichnung für seine Arbeit zur Entwicklung der Netzhaut bei Wirbeltieren.

 Auf dem Weg zum künstlichen Leben?

Öffentliche Diskussionsveranstaltung zu Chancen und Risiken der Synthetischen Biologie am 21. Juni 2011 im ZKM.

 

Symposium zum Thema „Wissensmanagement“

27. AIK-Symposium anlässlich des 60. Geburtstags von Prof. Rudi Studer stellt am Freitag, 22. Juli 2011, das „Semantic Web“ in den Mittelpunkt.

 

Blinder Student legt Deutschprüfung am KIT ab

Am Studienkolleg nimmt am Samstag, 18. Juni 2011, erstmals ein blinder Studienbewerber an der Deutschen Sprachprüfung für den Hochschulzugang teil.

 

Konferenz zu „Autonomic Computing“

Noch bis Samstag, 18. Juni 2011, treffen sich Experten auf dem Gebiet der selbstorganisierenden Systeme in der Informatik – Kernthema ist das Organic Computing.

 

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Lautenschläger-Forschungspreis an Professor Joachim Wittbrodt

Joachim Wittbrodt ist Direktor des Instituts für Toxikologie und Genetik am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und Gründungsdirektor des Centre for Organismal Studies (COS) an der Universität Heidelberg. Seine Forschungsfelder sind die molekulare Zell- und Entwicklungsbiologie, die Stammzellbiologie sowie interdisziplinäre Ansätze in der Computational Biology und in der modernen Mikroskopie. Den mit 250.000 Euro dotierten Lautenschläger-Forschungspreis erhält Joachim Wittbrodt für seine Arbeit zur Entwicklung der Netzhaut bei Wirbeltieren. Die Auszeichnung wird alle zwei Jahre an Spitzenforscher der Universität Heidelberg sowie ihrer wissenschaftlichen Kooperationspartner vergeben. Stifter des Preises ist der Ehrensenator der Universität Heidelberg Dr. Manfred Lautenschläger. Die Preisverleihung findet am 1. Juli 2011 in Heidelberg statt.

 

Auf dem Weg zum künstlichen Leben?

Durch Fortschritte in der Biologie und Gentechnik erscheint die Erschaffung von Lebewesen im Labor zunehmend als eine realistische Zukunftsvision. Kritische Stimmen warnen allerdings vor Risiken dieser neuen Entwicklungen oder melden grundsätzliche Bedenken dagegen an, künstlich Lebewesen mit komplett neuen Eigenschaften zu schaffen. Mit Blick auf die Chancen und Risiken der Synthetischen Biologie organisiert das Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) des KIT am Dienstag, 21. Juni 2011 von 19.00 bis 21.00 Uhr eine öffentliche Diskussionsveranstaltung im Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe (Raum: ZKM Medientheater). Das Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale (ZAK) am KIT und das ZKM unterstützen die kostenlose Veranstaltung. Sie ist Teil der öffentlichen Dialogaktivitäten des Projekts SYNTH-ETHICS, das von der Europäischen Kommission gefördert wird. Teilnehmen werden auch Mitarbeiter und Gäste des nationalen Projekts Engineering Life, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird. Neben Kurzvorträgen steht die Bio:Fiction@Karlsruhe auf dem Programm, bei der drei Kurzfilme des Bio:Fiction Science, Art & Film Festival gezeigt werden.

www.itas.fzk.de

 

Symposium zum Thema „Wissensmanagement“

„Wissensmanagement“ ist das Thema des 27. AIK-Symposiums anlässlich des 60. Geburtstags von Professor Rudi Studer am Freitag, 22. Juli, ab 14.00 Uhr im Renaissance Hotel Karlsruhe, Mendelssohnplatz, 76131 Karlsruhe. Intelligente Methoden zur Unterstützung des Wissensmanagements in Unternehmen sowie die Realisierung der Vision des „Semantic Web“ sind seit vielen Jahren Schwerpunkte der Forschung und Lehre von Rudi Studer, Professor am Institut für Angewandte Informatik und Formale Beschreibungsverfahren (AIFB). Für das Symposium haben internationale Forscher Festvorträge zugesagt: So sprechen Professor Mark Musen von der Stanford University, Professor Erich Neuhold von der Universität Wien und Professor Dieter Fensel von der Universität Innsbruck. Aus der Industrie spricht außerdem Dr. Richard Benjamins, Téléfonica I+D, Madrid. Interessierte können sich bis Freitag, 8. Juli 2011, zum kostenlosen Symposium unter https://km.aifb.kit.edu/sites/aik-portal/index.php/27._Symposium_-_Wissensmanagement oder per Fax unter 0721 608-46580 anmelden.

 

Blinder Student legt Deutschprüfung am KIT ab

Am Studienkolleg des KIT nimmt am kommenden Samstag, 18. Juni 2011, erstmals ein blinder Studienbewerber an der Deutschen Sprachprüfung für den Hochschulzugang ( DSH) teil. Ein erfolgreiches Bestehen dieser Prüfung ist Voraussetzung für die Aufnahme eines Studiums. Michael Sbitnev aus Moskau ist im Alter von 16 Jahren erblindet. In seiner Heimatstadt absolvierte er bereits ein Studium der Psychologie – nun möchte der 24-Jährige am KIT Informatik studieren. Seit Oktober 2010 bereitet er sich daher in Intensiv-Deutschkursen des Studienkollegs auf die Prüfung vor. Da Sbitnev die Blindenschrift nicht beherrscht, mussten die Lern- und Prüfungsbedingungen für ihn verändert werden: Das Studienkolleg bereitete das Unterrichtsmaterial in Zusammenarbeit mit dem Studienzentrum für Sehgeschädigte (SZS) für ihn elektronisch auf. Die DSH prüft in den Teiltests, „Textproduktion“ „Hörverstehen“, „Leseverstehen“ und „Wissenschaftssprachliche Strukturen“ sowie einer mündlichen Prüfung, ob ausländische Studienbewerber den sprachlichen Anforderungen eines Studiums auf Deutsch gewachsen sind.

www.szs.uni-karlsruhe.de

 

Konferenz zu „Autonomic Computing“

Noch bis Samstag, 18. Juni 2011, findet in Karlsruhe die „8. ACM International Conference on Autonomic Computing“ statt. Nach internationalen Konferenzorten wie New York, Seattle, Dublin, Jacksonville, Chicago, Barcelona und Washington D.C. ist es gelungen, diese Fachtagung nach Karlsruhe zu holen. Unter Leitung von Hartmut Schmeck, Professor am Institut für Angewandte und Formale Beschreibungsverfahren des KIT und wissenschaftlicher Sprecher des Schwerpunkts COMMputation, treffen sich Experten auf dem Gebiet der selbstorganisierenden Systeme in der Informatik aus der ganzen Welt, die das Kernthema des Autonomic und Organic Computing bilden. Neben grundlegenden Arbeiten werden unter anderem Anwendungen aus den Bereichen Energie, Verkehr, Data Center sowie Cloud Computing und Sensornetzwerke behandelt, die auch im Zentrum der Arbeiten des KIT-Schwerpunkts COMMputation liegen.

www.cis.fiu.edu/conferences/icac2011

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Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts nach den Gesetzen des Landes Baden-Württemberg. Es nimmt sowohl die Mission einer Universität als auch die Mission eines nationalen Forschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft wahr. Das KIT verbindet die Aufgaben Forschung – Lehre – Innovation in einem Wissensdreieck.

 KIT-Abteilung Presse

KIT-Kompakt - Ausgabe 08/2011

Newsletter für Journalisten  

UNSERE THEMEN  

 

1. Internationales IEEE Intelligent Vehicles Symposium in Baden-Baden

Im 125. Jahr des Automobils hat das KIT die Organisation der Veranstaltung vom 5.-9. Juni übernommen: Neben Expertenvorträgen und Seminaren präsentieren Fahrdemonstrationen den aktuellen Stand der Forschung.           

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1. Internationales IEEE Intelligent Vehicles Symposium in Baden-Baden

Fahrzeuge, die ihre Umgebung verstehen und selbsttätig sichere und umweltschonende Manöver ausführen, sind keineswegs mehr Fiktion: Funktionen wie automatisches Abstandhalten oder auch eine automatische Notbremsung vor einem drohenden Zusammenstoß sind bereits in ersten Fahrzeugen verfügbar. Vom 5.-9. Juni 2011 veranstaltet die gemeinnützige internationale Ingenieursvereinigung IEEE ihr Intelligent Vehicles Symposium (IV11) in Baden-Baden. Das wichtigste internationale Forum der IEEE findet jährlich abwechselnd in Amerika, Europa und Asien statt. Im 125. Jahr des Automobils hat das KIT-Institut für Mess- und Regelungstechnik (MRT) unter der Leitung von Professor Christoph Stiller die Organisation übernommen. Forscher, Akademiker und Anwender aus Universitäten, Industrie und Politik aus über 50 Ländern diskutieren den Stand der Forschung für das Automobil und die Verkehrskonzepte von morgen. Neben Seminaren und Fachvorträgen stellen Fachaussteller neueste Werkzeuge für die Entwicklung von Fahrerassistenzsystemen vor. Am letzten Tag wird der Stand der Forschung in Fahrdemonstrationen präsentiert. Zu diesem internationalen Ereignis ist auch die Presse herzlich eingeladen.   Am Donnerstag, den 9. Juni, findet ab 8.00 Uhr auf dem Testgelände des Baden-Airpark eine Informationsveranstaltung für die Presse statt, bei der Prototypen intelligenter Fahrzeuge vorgeführt werden. Bei dieser Veranstaltung ist auch das Team AnnieWAY vom KIT vertreten, das mit seinem autonomen Fahrzeug beim Grand Cooperative Driving Challenge (GCDC), einem Wettbewerb im autonomen Kolonnenfahren, bereits den ersten Platz belegt hat.   Außerdem besteht am Montag, 6. Juni, die Möglichkeit, mit internationalen Experten über dieses Thema im Kongresshaus Baden-Baden zu sprechen.   Journalisten werden gebeten sich bis spätestens Mittwoch, 1. Juni 2011, via Email bei roser@kit.edu anzumelden.  

Weitere Informationen: www.mrt.kit.edu/iv2011  

KIT-Abteilung Presse

KIT-Kompakt - Newsletter für Journalisten (Ausgabe 08/2011)  

1. Wenn Aschewolken den Flugverkehr lahmlegen

Bernhard Vogel vom KIT-Institut für Meteorologie und Klimaforschung berechnet mit dem am KIT entwickelten Modell COSMO-ART die Ausbreitung von Aschewolken.  

2. Familienfreundliche Unternehmenskultur

Das KIT erhielt die Zertifikate „audit berufunddamilie“ und „audit familiengerechte hochschule“ zum zweiten Mal.          

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#Wenn Aschewolken den Flugverkehr lahmlegen

Wie sich Aschewolken nach einem Vulkanausbruch ausbreiten, berechnet der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit dem am KIT entwickelten Modell COSMO-ART – auch beim jüngsten Ausbruch des Grimsvötn auf Island. Über die Vorhersage der Aschekonzentration, die für den Flugverkehr eine wesentliche Rolle spielt, berichtet Dr. Bernhard Vogel vom Institut für Meteorologie und Klimaforschung – Bereich Troposphäre aktuell als KIT-Experte unter http://www.pkm.kit.edu/kit_experten_aktuell_3210.php.   Weitere KIT-Experten zu aktuellen Themen finden Sie unter (http://www.pkm.kit.edu/kit_experten.php).

   

#Familienfreundliche Unternehmenskultur

Garantiert familiengerechte Arbeits- und Studienbedingen: 265 Arbeitgeber erhielten die Zertifikate zum audit berufundfamilie bzw. zum audit familiengerechte hochschule, darunter auch das Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Josef Hecken, Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, unterstrich: „Die Arbeitsbedingungen in Deutschland müssen so gestaltet werden, dass Menschen Verantwortung für ihre Familie übernehmen können, ohne dafür beruflich kürzertreten zu müssen. Dazu gehören Angebote zur Kinderbetreuung genauso wie flexible Arbeitszeitmodelle oder die Familienpflegezeit für Beschäftigte, die Angehörige pflegen wollen. Die auditierten Arbeitgeber machen vor, wie eine familienfreundliche Unternehmenskultur funktionieren kann.“ Das KIT erhielt die Zertifikate bereits zum zweiten Mal: Zu den Maßnahmen, welche die Einrichtung ihren Beschäftigten und Studierenden bietet, gehören unter anderem eine Gleitzeitregelung, Möglichkeiten familienbedingter Teilzeitarbeit, ein Mentoringprogramm für Frauen, ein umfangreiches betriebliches Gesundheitsmanagement oder Betreuungsangebote für Kinder von Beschäftigten und Studierenden. Die 1998 von der gemeinnützigen Hertie-Stiftung gegründete berufundfamilie gGmbH stellt privaten Unternehmen und öffentlichen Institutionen strategische Instrumente zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf bereit. Das „Audit Beruf und Familie“ steht unter der Schirmherrschaft von Bundesfamilienministerium und Bundeswirtschaftsministerium. www.beruf-und-familie.de/presse      

 

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Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts nach den Gesetzen des Landes Baden-Württemberg. Es nimmt sowohl die Mission einer Universität als auch die Mission eines nationalen Forschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft wahr. Das KIT verbindet die Aufgaben Forschung – Lehre – Innovation in einem Wissensdreieck.   

KIT-Abteilung Presse

KIT-Kompakt - Ausgabe 07/2011

Newsletter für Journalisten

 

UNSERE THEMEN:

 

1. KIT-Forscher gewinnen Wettbewerb im autonomen Fahren

Konvoi mit unterschiedlichen autonomen Systemen und Fabrikaten erfolgreich demonstriert.

 

 

2. Karlsruher Elektronik düst mit Endeavour ins All

Raumfähre Endeavour ist heute erfolgreich zur Internationalen Raumstation ISS gestartet: Mit an Bord ist das sieben Tonnen schwere Alpha Magnetic Spectrometer, das die RWTH Aachen und das KIT mit entwickelt haben. 

 

3. KIT-Wissenschaftler erhalten Mintrop-Preis

Die Forscher erhalten die Auszeichnung für die Entwicklung und Publikation neuen Messmethode, mit der die Bodenfeuchte entlang der Trassen bestimmt werden kann – die Ergebnisse finden unter anderem Eingang in Modellierungen des Wettergeschehens. 


4. Neuer Studiengang Materialwissenschaft und Werkstofftechnik am KIT

Hoher Bedarf an Fachleuten im Bereich Materialien und Werkstoffe in Industrie und Wissenschaft: Neue Bachelorstudiengänge starten zum Wintersemester 2011/2012 - Bewerbungen noch bis 15. Juli 2011 möglich.

 

5. Was müssen Lehrer können?

Lehrkräfte müssen nicht nur über Fachwissen verfügen, sondern auch über Softskills: Forschungsstelle Lehrerberufseignung am KIT untersucht das Handeln von Lehrern im Unterricht, um Lehramtsprüfungen künftig aussagekräftiger zu gestalten.

 

 


 

 

KIT-Forscher gewinnen Wettbewerb im autonomen Fahren

Beim gestrigen Wettbewerb Grand Cooperative Driving Challenge (GCDC) im holländischen Helmond belegte das Karlsruher Team AnnieWAY den ersten Platz. Die computergesteuerten Wagen von neun Teams aus ganz Europa testeten über zwei Tage auf einem abgesperrten Autobahnstück das fahrerlose Fahren in Kolonnen. Bei jeder Fahrt mit bis zu 80 Stundenkilometern wurden die Konvois unterschiedlich zusammengesetzt und verschiedene Kriterien bewertet, etwa die Länge der Kolonne, die Zeit zur Absolvierung der Teststrecke und die Stabilität des Konvois. An Ende belegten die KIT-Forscher in der Punktetabelle den ersten Platz vor den Teams aus Schweden.  „Wir haben wertvolle Erkenntnisse gewonnen, wie das Konvoi-Fahren mit unterschiedlichen autonomen Systemen und Fabrikaten erfolgreich umgesetzt werden kann“, unterstreicht Projektleiter Martin Lauer das Ziel des Wettbewerbs. „Ich bin sehr stolz, dass alle Teams dies mit Kollegialität, Hilfsbereitschaft und offenem Wissensaustausch unterstützt haben.“ Autonome Fahrsysteme können in Zukunft helfen den Verkehr mit weniger Unfällen, weniger Kraftstoffverbrauch und weniger Staus zu regeln.

http://www.kit.edu/besuchen/pi_2011_6778.php

http://www.mrt.kit.edu/annieway/blog.html

 

Karlsruher Elektronik düst mit Endeavour ins All

Die Raumfähre Endeavour startete beim zweiten Startversuch am 16. Mai 2011 pünktlich um 14:56 mitteleuropäischer Sommerzeit von der Weltraumstation Cape Canaveral (Florida) zur Internationalen Raumstation ISS. Mit an Bord ist das sieben Tonnen schwere Alpha Magnetic Spectrometer AMS-02, das von der RWTH Aachen und von dem Karlsruher Institut für Technologie mitentwickelt wurde. Der erste Startversuch am 29. April 2011 musste einige Stunden vor dem Start abgebrochen werden, weil eine der drei Heizungen einer kalten Treibstoffleitung im hinteren Teil der Raumfähre ausgefallen war. Obwohl eine einzige aus-reicht, um ein Einfrieren der Leitung zu verhindern, verlangen die Vorschriften, dass alle Hei-zungen vor dem Start funktionieren. Nach Austausch der Spannungsversorgung und sorgfältigen Tests war der zweite Startversuch nun erfolgreich. Nach dem zweitägigen Flug wird das Spektrometer voraussichtlich am Donnerstag, dem 19. Mai 2011, ausgeladen und auf der ISS installiert. Mit Hilfe der am KIT entwickelten, raumfahrtqualifizierten Elektronik wird AMS-02 dann sofort beginnen, die Zusammensetzung der kosmischen Höhenstrahlung mit bisher unerreichter Präzision zu vermessen. Details bezüglich AMS-02 können der Presse-Mitteilung zum ersten Startversuch (Presseinformation Nr. 68 vom 26. April 2011: http://www.kit.edu/besuchen/pi_2011_6608.php) entnommen werden.

 

KIT-Wissenschaftler erhalten Mintrop-Preis

Für die Entwicklung und Publikation der neuen Messmethode “Free Line Sensing, a new method for soil moisture measurements using high-voltage power lines” (Near Surface Geo-physics 8, 151-161, 2010) erhalten KIT-Wissenschaftler vom Institut für Meteorologie und Klimaforschung, Bereich Troposphäre, Institut für Funktionelle Grenzflächen und vom Kompetenzzentrum für Materialfeuchte des KIT den Mintrop Award 2011 der European Association of Geoscientists and Engineers (EAGE). Mit der neuen Messmethode können Franz Königer, Gerhard Schmitt, Rainer Schuhmann und Christoph Kottmeier über Signale auf Hochspannungsleitungen erstmals großflächig die Bodenfeuchte entlang der Trassen bestimmen. Die Ergebnisse finden beispielsweise Eingang in meteorologische Modellierungen des Wettergeschehens, aber auch in die Agrartechnik für die Bewässerungssteuerung. Maßgebliche Ideengeber für das Technologietransfer-Projekt mit der EnBW Energie Baden-Württemberg AG waren auch die ehemaligen KIT-Mitarbeiter Dr. Alexander Brandelik und Prof. Christof Hübner. Die Wissenschaftler erhalten den Preis am Montag, 23. Mai, bei der Eröffnungssitzung der 73. EAGE Conference & Exhibition in der Reed-Messe in Wien. http://www.eage.org

 

 

Neuer Studiengang Materialwissenschaft und Werkstofftechnik am KIT

Neue Materialien und ständig verbesserte Werkstoffe sind eine wichtige Voraussetzung für moderne Technologien, so zum Beispiel Verbundwerkstoffe für spritsparende Leichtbaukonzepte im Fahrzeugbau oder Hochleistungs-Funktionsmaterialien für immer leistungsfähigere Informations- und Energiespeichersysteme. In Wissenschaft und Industrie wächst daher der Bedarf an Fachleuten mit einer fundierten universitären Ausbildung in diesem Bereich kontinuierlich. Um diesem Bedarf zu begegnen, bietet das KIT unter Federführung der Fakultät für Maschinenbau ab WS 2011/12 erstmals die von Fakultäten verschiedener Fachrichtungen getragenen, interdisziplinären Bachelor- und Masterstudiengänge „Materialwissenschaft und Werkstofftechnik (MWT)“ an. Sie richten sich an Studieninteressierte, die ihr naturwissenschaftlich-technisches Interesse praxisorientiert ausbauen möchten. Die Studiengänge decken durch die Bandbreite an beteiligten Fachrichtungen alle Materialklassen ab und bieten den Studierenden daher vielfältige Möglichkeiten zur Spezialisierung. Der Masterstudiengang knüpft inhaltlich an den Bachelorstudiengang an, er richtet sich aber zusätzlich auch an Absolventinnen und Absolventen anderer natur- und ingenieurwissenschaftlicher Bachelorstudiengänge, die ihr Fachwissen im Bereich des MWT vertiefen möchten. Der Bachelorstu-diengang ist zulassungsbeschränkt: Bewerbungen für das kommende Wintersemester sind bis Freitag, 15. Juli 2011 möglich.

www.mach.kit.edu/mwt

 

Was müssen Lehrer können?

Lehrer werden – das ist der Wunsch vieler Studierender, doch längst nicht jeder ist für den Beruf geeignet. In den staatlichen Lehramtsprüfungen werden zwar gezielt Fachwissen und Didaktik geprüft, doch Soft-Skills wie Emotionalität, Kommunikationsfähigkeit, Belastbarkeit oder Empathiefähigkeit werden kaum berücksichtigt, wie Professor Johann Beichel, Leiter des nordbadischen Landeslehrerprüfungsamtes und Dozent am Institut für Berufs- und Allgemeine Pädagogik des KIT, bemängelt. An der Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften des KIT untersucht die von Beichel geleitete „Forschungsstelle Lehrerberufseignung“ das Handeln von Lehrerinnen und Lehrern im Unterricht, um die Validität von Lehramtsprüfungen zu erhöhen. Um zu gewährleisten, dass Prüfungsordnungen nicht nur aussagekräftige Ergebnisse gewährleisten, sondern auch justiziabel sind, arbeitet das Team außerdem mit Forschern der Juristischen Fakultät der Universität Heidelberg zusammen. Die Forschungsergebnisse sollen künftig die Zuverlässigkeit der Lehrerauswahl nach Prüfungen erhöhen. „Die Einstellungsmöglichkeiten werden in den kommenden Jahren aufgrund geburtenschwacher Jahrgänge sinken“, so Beichel. „Um künftig die geeignetsten Lehrer zu finden, müssen wir weg von der Ausnahme- und Laborsituation der Staatsprüfungen im Rahmen des Referendariats, das derzeit mit generellen Prüfungen für alle Beteiligten abschließt.“ Beichel fordert daher mehr Praxisnähe: Absolventen sollten nach ihrem Abschluss direkt in den Regelbetrieb der Schule einsteigen und Unterrichtsbesuche und Staatsprüfungen unter Realbedingungen erleben.

www.paedagogik.uni-karlsruhe.de

 

 


 

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts nach den Gesetzen des Landes Baden-Württemberg. Es nimmt sowohl die Mission einer Universität als auch die Mission eines nationalen Forschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft wahr. Das KIT verbindet die Aufgaben Forschung – Lehre – Innovation in einem Wissensdreieck.

KIT-Abteilung Presse

KIT-Kompakt - Ausgabe 06/2011

Newsletter für Journalisten

 

UNSERE THEMEN:

 

1. Start eines Deutsch-Französischen Doppelmasters

Die Fakultät für Architektur des KIT und die Ecole d’architecture de Strasbourg bieten gemeinsam eine Vertiefungsrichtung für Masterstudierende an: Mit dem Doppelabschluss erwerben sie unter anderem Kenntnisse der Architektur des Partnerlandes.

 

2. Umweltpreis für Rußabscheider

KIT-Wissenschaftler erhalten Preis der Sparkasse Pforzheim für die Entwicklung eines Abscheiders, der Emissionen von Rußpartikeln aus Kleinfeuerungsanlagen um bis zu 90 Prozent reduziert. 

 


 

Start eines Deutsch-Französischen Doppelmasters

Im Wintersemester 2011/2012 führen die Architekturfakultät des KIT und die Ecole d’architecture de Strasbourg (ENSAS) gemeinsam eine neue Vertiefungsrichtung „Bau- und Planungskulturen in Euroregionen“ für Masterstudierende ein. Die Deutsch-Französische Hochschule fördert den Studiengang, bei dem die Studierenden einen doppelten Masterabschluss erwerben. Das Doppelmaster-Programm hat Pilotcharakter für die Öffnung des Marktes einer grenzüberschreitenden Stadtpolitik: Neben der thematischen Vertiefung in grenzüberschreitenden Projekten fördert er den Erwerb von Kenntnissen der architektonischen Kultur und Praxis des Partnerlandes. Die Masterstudierenden absolvieren neben einem einsemestrigen Aufenthalt an der Partnerhochschule unter anderem auch ein mindestens zweimonatiges Praktikum im Partnerland. Die Region des Oberrheins ist hierzu ein ideales Versuchsfeld für die Studierenden: In Straßburg und Karlsruhe erwerben sie Kompetenzen und Methoden zum Umgang mit verschiedenen räumlichen Planungsebenen, vom regionalen zum städtischen Maßstab, vom Stadtquartier zum Gebäude, um ihr Können in ganz Europa, insbesondere in grenzüberschreitenden Regionen anwenden zu können. Programmbeauftragter ist Professor Henri Bava von der Fakultät für Architektur, den Studiengang leitet Philip Denkinger.

www.arch.kit.edu

www.archi.strasbourg.fr

 

Umweltpreis für Rußabscheider

Die Umweltstiftung der Sparkasse Pforzheim Calw hat die Umweltpreise 2011 verliehen: Den mit 5.000 Euro dotierten Hauptpreis erhielten Dr. Hanns-Rudolf Paur, Dr.-habil. Andrei Bologa, Klaus Woletz und Dr. Rainer Körber vom KIT, Institut für Technische Chemie - Bereich Thermische Abfallbehandlung. Die mit insgesamt 10.000 Euro dotierten Umweltpreise belohnen sowohl das Engagement von Wissenschaftlern als auch Laien, die zum Natur- und Umweltschutz beitragen. Die KIT-Wissenschaftler haben einen neuartigen elektrostatischen Abscheider entwickelt, mit dem die Emission von Rußpartikeln aus Kleinfeuerungsanlagen um bis zu 90 Prozent reduzierbar ist. Ein Prototyp des patentierten Abscheiders wurde bereits im Langzeitbetrieb getestet. Mit diesem Verfahren wird der neue Emissionsgrenzwert unter optimalen Verbrennungsbedingungen erreicht oder deutlich unterschritten. Das Gerät benötigt hierzu lediglich die Leistung einer Energiesparlampe. Das Forscherteam will nun ein marktfähiges Produkt entwickeln, das kostengünstig und leicht einzubauen ist.

 


 Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts nach den Gesetzen des Landes Baden-Württemberg. Es nimmt sowohl die Mission einer Universität als auch die Mission eines nationalen Forschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft wahr. Das KIT verfolgt seine Aufgaben im Wissensdreieck Forschung – Lehre – Innovation.

KIT-Abteilung Presse

KIT-Kompakt - Ausgabe 04/2011

Newsletter für Journalisten

 

UNSERE THEMEN:

 

1. Wahlbörse wieder online: Wie wählen Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz?

Eine Woche vor den Landtagswahlen am 27. März 2011 hat das Institut für Informationswirtschaft und -management (IISM) des KIT seine Wahlbörsensoftware für die Prognose der Wahlergebnisse freigeschaltet. 

 

 


 

 

Wahlbörse wieder online: Wie wählen Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz?

Eine Woche vor den Landtagswahlen am 27. März 2011 hat das Institut für Informationswirtschaft und -management (IISM) des KIT seine Wahlbörsensoftware für die Prognose der Wahlergebnisse freigeschaltet: Unter www.prognose-kit.de können interessierte Bürgerinnen und Bürger ihre Meinung zum Ausgang der Wahlen angeben und gleichzeitig die aus den Meinungen anderer Teilnehmer erstellten Prognosen live beobachten. Die Wahlbörse funktioniert ähnlich wie eine tatsächliche Börse, an der die Parteien wie Firmen behandelt werden: Erwarten die Teilnehmer ein besseres Abschneiden einer Partei als der aktuelle Kurs erwarten lässt, kaufen sie Aktien dieser Partei – und deren Kurswert steigt. Erwarten sie umgekehrt ein schwächeres Abschneiden, verkaufen sie die Aktien. Der Kurswert ist dabei die direkte Prognose des erwarteten Wahlergebnisses. Bei ihrem ersten Einsatz bei den amerikanischen Präsidentschaftswahlen 1988 lieferte diese Prognosetechnik bessere Ergebnisse als herkömmliche Meinungsumfragen. Diese Erkenntnis hat sich bei weiteren Wahlen – und in wissenschaftlichen Untersuchungen – bestätigt. Die Teilnahme an der Wahlbörse ist kostenlos, die Teilnehmer, die mit ihrer Meinung am nächsten am tatsächlichen Wahlergebnis liegen, erhalten Preise.
www.prognose-kit.de

 

 


 

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und staatliche Einrichtung des Landes Baden-Württemberg. Es nimmt sowohl die Mission einer Universität als auch die Mission eines nationalen Forschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft wahr. Das KIT verbindet die Aufgaben Forschung – Lehre – Innovation in einem Wissensdreieck.

 

KIT-Abteilung Presse

KIT-Kompakt - Ausgabe 02/2011

Newsletter für Journalisten

 

UNSERE THEMEN:

 

1. Auszeichnung für Proteinchips

Heidelberger Firma PEPperPRINT gewinnt Innovationspreis für ein kostengünstigeres Verfahren zur Herstellung von Proteinchips – am KIT sollen Chips zu Solar- oder Brennstoffzellen weiterentwickelt werden. 

 

2. Aus Flüssig und Flüssig mach Fest

KIT-Wissenschaftler erforschen die Konsistenz von Suspensionen unter Zugabe von Wasser – Ergebnisse könnten unter anderem bei der Herstellung von Bauschaum zur Wärmedämmung Anwendung finden.

 

3. KIT-Studie zur Wohnzufriedenheit

Umfrageergebnisse zeigen: Wohnmodelle „City Park“ und „Smiley West“ fördern Zuwanderung junger Familien ins Karlsruher Stadtgebiet.

 

 


 

 

 Auszeichnung für Proteinchips

Mit ihnen können Krebsdiagnosen verbessert oder neue Arzneimittelwirkstoffe entwickelt werden: Peptidchips bestehen aus synthetisch hergestellten Proteinstücken, die auf die Oberfläche von Glasträgern aufgebracht werden. Bisher allerdings war die Herstellung der Chips zeit- und kostenaufwändig. Für die Entwicklung eines kostengünstigeren Verfahrens, bei dem Peptidchips für Forschung und Diagnostik mithilfe von speziellen Laserdruckern herstellt werden, hat die PEPperPRINT GmbH nun den Innovationspreis der deutschen Wirtschaft 2010 in der Kategorie „Startup“ gewonnen. Die neuartige Herstellung erhöht die Anzahl von Peptiden pro Fläche um das 80-fache und eröffnet neue Optionen für die Forschung. Dr. Frank Breitling vom KIT ist neben Dr. Volker Stadler, Geschäftsführer von PEPperPRINT, und Dr. Ralf Bischoff vom Deutschen Krebsforschungszentrum Mitbegründer des Heidelberger Startup-Unternehmens. Ziel ist nun, die Chips in Zusammenarbeit mit dem KIT weiter zu optimieren. Am KIT, einer der führenden Energieforschungseinrichtungen in Europa, sollen außerdem Peptidchips in abgewandelter Form zu Solar- oder Brennstoffzellen weiterentwickelt werden.

www.pepperprint.com

 

Aus Flüssig und Flüssig mach Fest

Flüssigkeiten, die fest werden, wenn man Wasser hinzugibt? Professor Norbert Willenbacher und Dr. Erin Koos vom KIT-Institut für Mechanische Verfahrenstechnik und Mechanik haben herausgefunden, dass sich die Konsistenz gewisser Suspensionen, eines Gemischs aus Flüssigkeit und Feststoff,  auf überraschende Weise verändert, wenn man eine weitere Flüssigkeit hinzugibt.  So kann eine winzige Menge Wasser oder eine andere Flüssigkeit bestimmte Suspensionen von einer eigelbartigen Konsistenz in ein starres Gel verwandeln, obwohl sich die Ausgangsflüssigkeit nicht mit der hinzugefügten Flüssigkeit mischen lässt. Entfernt man letztere wieder, so geht die Suspension in ihren Ausgangszustand zurück. Möglich wird dieser Effekt durch Kapillarkräfte, die dafür sorgen, dass sich die festen Partikel der Suspension beim Kontakt mit der hinzugefügten Flüssigkeit zu porösen, aber stabilen Netzwerken verklumpen. Das haben die Forscher auch so erwartet. Sie stellten allerdings überrascht fest, dass die Umwandlung auch dann stattfindet, wenn die Teilchen gar nicht mit der hinzugefügten Flüssigkeit in Berührung kommen – ähnlich einer gewachsten Oberfläche, an der Wasser abperlt. In diesem Fall zieht die Flüssigkeit die Partikel über Kapillarkräfte eng zusammen, um den Kontakt mit der Ausgangsflüssigkeit zu vermeiden. Die Entdeckung könnte in vielen Bereichen zur praktischen Anwendung kommen, beispielsweise bei der Herstellung von Leichtkeramik und Bauschaum zur Wärmedämmung. Ihre Ergebnisse haben die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift „Science“ veröffentlicht. 

 

 KIT-Studie zur Wohnzufriedenheit

Wie Zuwanderung junger Familien ins Stadtgebiet gefördert werden kann, zeigen die Karlsruher Erfolgsmodelle „City Park“ und „Smiley West“. Eine Haushaltsbefragung des KIT-Instituts für Geographie und Geoökologie, Bereich Humangeographie beweist: die Wohnzufriedenheit ist trotz unterschiedlicher Ansprüche in beiden Gebieten hoch. Umfrageergebnissen zufolge bevorzugen die überwiegend jungen Bewohner eines „City Park“-Haushalts in Innenstadtnähe nach der Familiengründung ein „kindgerechtes“ Wohnumfeld. Viele junge Familien wandern möglicherweise ins städtische Umland ab. Für die Städte ist es daher besonders wichtig, die unterschiedlichen Ansprüche von Wohnungssuchenden zu berücksichtigen. Mit bezahlbaren Einfamilienhäusern im Stadtgebiet wie in „Smiley West“, in dem viele junge Familien mit akademischem Hintergrund leben, ermöglichen sie  jungen Familien ein „kindgerechtes Wohnumfeld“ im städtischen Umland. Günstige, moderne Mietwohnungen in Innenstadtnähe fördern außerdem die Zuwanderungen von jungen Familien mit akademischem Hintergrund. Ein Vergleich der jüngsten Wanderungsbilanzen der Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg zeigt: Im Jahr 2009 steht Karlsruhe nach Freiburg, dem Rhein-Neckar-Kreis, Tübingen und Konstanz noch vor Stuttgart auf Platz fünf der „Wanderungsgewinner“.

www.ifgg.kit.edu

 

 


 

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und staatliche Einrichtung des Landes Baden-Württemberg. Es nimmt sowohl die Mission einer Universität als auch die Mission eines nationalen Forschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft wahr. Das KIT verbindet die Aufgaben Forschung – Lehre – Innovation in einem Wissensdreieck.

KIT-Abteilung Presse

 

 

KIT-Kompakt - Ausgabe 02/2011

 

UNSERE THEMEN:

 

 

Mit IPv6 wächst das Internet weiter

Immer mehr Seiten brauchen neue IP-Adressen – KIT-Experte PD Dr. Roland Bless erklärt im Interview, welche neuen Möglichkeiten das Internetprotoll „IPv6“ eröffnet. 

 

Förderung für zwei neue KIT-Forschergruppen

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert KIT-Projekte zur Planung von Straßen- und U-Bahn-Trassen sowie zur Analyse von Galaxienverteilungen im Universum mit stochastischen Methoden.

 

Gemeinsame Forschergruppe von KIT und BASF eingerichtet

Wissenschaftler vom KIT und BASF erforschen, wie sie Materialien besondere Eigenschaften verleihen können – für deren Einsatz in druckbarer Elektronik oder in chemischen Katalysatoren.

 

 


 

Mit IPv6 wächst das Internet weiter

Wird es eng im Internet? Immer mehr Seiten, Nutzer und Endgeräte brauchen immer mehr IP-Adressen: Anfang Februar hat die zentrale Vergabestelle nun die letzten der Kennziffern des bisherigen Standards (IPv4) verteilt. Für Nachschub ist mit der Einführung eines neuen Standards aber bereits gesorgt: Was das Internetprotokoll „IPv6“ kann und welche neuen Möglichkeiten es eröffnet, erklärt KIT-Experte PD Dr. Roland Bless (www.pkm.kit.edu/kit_experten_aktuell_2881.php) vom Institut für Telematik am KIT im Interview.

 

Weitere Experten zu aktuellen Themen finden Sie unter online unter www.pkm.kit.edu/kit_experten.php.

 

 

 

DFG fördert zwei neue KIT-Forschergruppen

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert zwei neue Forschungsprojekte am KIT. Die erste Gruppe um Professor Martin Breunig vom Geodätischen Institut des KIT befasst sich mit Straßen- und U-Bahn-Trassen. Die Vielzahl an rechtlichen, ökologischen, ökonomischen und baulichen Vorgaben macht deren Planung immer komplexer. Ziel der Forschergruppe ist es, solche Planungsprozesse mit einem rechnergestützten drei- beziehungsweise vierdimensionalen Stadt- und Bauwerksmodell künftig zu erleichtern. Dieses soll die bislang verwendeten zweidimensionalen Planungsmodelle erweitern. Die DFG fördert das Projekt mit  rund 364.000 Euro über einen Zeitraum von drei Jahren. Eine Brücke zwischen Mathematik und Physik schlägt die zweite Forschergruppe zum Thema „Geometry and Physics of Spatial Random Systems“ unter der Leitung von Professor Günter Last vom Institut für Stochastik. Die Wissenschaftler untersuchen die Geometrie und Physik räumlich zufälliger Strukturen – wie beispielsweise die des Universums oder in Flüssigkeiten. Mit neuartigen Methoden der Stochastik analysieren die Forscher unter anderem die Galaxienverteilung im Universum.  Die DFG fördert die Forschungsarbeit über drei Jahre mit rund 2,3 Millionen Euro.

www.dfg.de/for 

 

 

Gemeinsame Forschergruppe von KIT und BASF eingerichtet

Druckbare Elektronik, chemische Katalysatoren und intelligente Pigmente – Wissenschaftler vom KIT und der BASF erforschen in einer  gemeinsamen Nachwuchsforschungsgruppe – einer Shared Research Group (SRG) –, wie sie Materialien besondere Eigenschaften verleihen können. „Diese besonderen Eigenschaften werden hervorgerufen durch nanoskalige Strukturen auf Partikeln. Solche Strukturen werden von uns aufgebaut, charakterisiert und auf ihre Wirkung hin untersucht“, so Dr. Martin Seipenbusch, Leiter der neu eingerichteten Gruppe. Hierzu verwenden die Wissenschaftler ein spezielles Verfahren: Hersteller von Mikrochips nutzen die Chemical Vapor Deposition (CVD) schon heute zur Herstellung dünnster Schichten auf großen Oberflächen. Die Anwendung der CVD auf Partikeln ist neu, so dass die Forscher zunächst die wissenschaftlichen Grundlagen erarbeiten und dann gezielt Materialien auf der Nanoskala mit elektronischen oder katalytischen Funktionen versehen. Die Wissenschaftler untersuchen außerdem, wie sich die winzigen Strukturen unter Anwendungsbedingungen, beispielsweise unter hohen Temperaturen in Autoabgaskatalysatoren, verändern. Die Strukturen auf den Oberflächen verändern bei hohen Temperaturen ihre Größe und verlieren so teilweise ihre Eigenschaften. Wesentliche Aufgabe der SRG ist es, diese Vorgänge zu beobachten, zu vermessen und in Modelle einzubauen. Auf diese Weise können die Produkte so weiter entwickelt werden, dass die Vorteile der Nanofunktionalisierung dauerhaft erhalten bleiben. Das Wissen fließt in das 2008 von KIT und BASF gegründete JointLab IP3 ein, um neue Funktionsmaterialien für die oben genannten Anwendungen rohstoffsparend und energieeffizient zu entwickeln.

www.ip3.de.

 

 


 

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